BFD und FSJ im Behindertenfahrdienst

Zivildienst war gestern - heute kann man sich im Rahmen von FSJ und BFD für seine Mitmenschen engagieren. Der Unterschied: Während das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) für junge Frauen und Männer unter 27 Jahren gedacht ist, steht der Bundesfreiwilligendienst (BFD) allen Menschen zwischen 16 und 99 Jahren offen. Beim BFD können sich Freiwillige auch halbtags einbringen. Beide Dienste dauern zwischen 6 und 18 Monaten.

Ein Freiwilliges Soziales Jahr bzw. Bundesfreiwilligendienst beim ASB inWürzburg bedeutet:

  • Verantwortung für sich und andere Menschen übernehmen
  • seine Persönlichkeit weiterentwickeln
  • erste berufliche Praxiserfahrung nach der Schule machen
  • die Arbeit im sozialen Bereich kennenlernen
  • Gesellschaft mitgestalten
  • neuen Menschen begegnen und Gemeinschaft erleben

Der Fahrdienst des ASB ermöglicht Menschen mit Behinderung mehr Mobilität und Unabhängigkeit:

Der Behindertenfahrdienst erleichtert insbesondere Menschen mit Rollstuhl die Teilnahme am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben. Er kann in Anspruch genommen werden für:

  • individuelle Fahrten für Besorgungen und Freizeitaktivitäten
  • regelmäßige Fahrten zur Schule oder Behindertenwerkstatt

Während des Dienstes erhalten die Freiwilligen:

  • ein monatliches Taschengeld
  • Geldersatzleistungen für Verpflegung und Unterkunft
  • 26 Tage Urlaub
  • eine beitragsfreie Versicherung in der gesetzlichen Kranken-, Renten-, Unfall-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung
  • die Eltern der Freiwilligen haben Anspruch auf Kindergeld oder Waisen-/ Halbwaisenrente.