Hilfsfristen
Zwischen dem Alarmeingang und dem Eintreffen an der Einsatzstelle sollten nicht
mehr als maximal 90 Minuten vergehen. Der Einsatzleiter Rettungshunde sollte
idealerweise vor den Rettungshundeteams (RH-Teams) an der Einsatzstelle eintreffen.
Personelle Voraussetzungen
Jeder Rettungshundezug (RHZ) sollte in der Lage sein, wenigstens 10 geprüfte
und einsatzfähige RH-Teams zu gewährleisten, um für den Einsatz
mindestens 5 RH-Teams, und das an 24 Stunden und an sieben Tagen in der Woche,
garantieren zu können.
Mit weniger als 5 RH-Teams ist der Einsatz in einem Suchabschnitt nicht sinnvoll. Pro
REIZ ist ein/e Helfer/-in (ohne Hund) mit Sanitätsausbildung (mindestens
SDL Lehrgang) mitzuführen. Pro
RHZ ist ein beratender Einsatzleiter (ohne Hund) in die Einsatzleitung abzustellen.
Einsatzfahrzeuge
Jeder RHZ sollte für
den Transport von je fünf RH-Teams über ein Einsatzfahrzeug mit folgenden
Voraussetzungen verfügen:
Bei einem Primäreinsatz betragen die Anfahrt und der Transport mit Privatfahrzeugen ein erhöhtes Unfall- und Versicherungsrisiko. Darüber hinaus können mit Privatfahrzeugen weder die Hilfsfristen noch die ungehinderte Auffahrt zum Einsatzort gewährleistet werden.
Materielle Voraussetzungen
Einsatzfähigkeit und Grundversorgung
Falls eine Rettungshundeeinheit nicht einsatzklar ist, muss eine engmaschige
Absprache mit der nächstgelegenen Rettungshundeeinheit und der zuständigen
Leitstelle selbstverständlich sein.