Täglich im Einsatz

Schulfahrdienst

100 Fahrzeuge und Fahrer sorgen für Mobilität

Menschen mit Behinderung nehmen am Leben in der Gemeinschaft teil.

Dies ist ein zentraler Grundsatz, dem sich die Würzburger Samariter verbunden fühlen. Schule und Arbeitsplatz gehören zu einer Gemeinschaft dazu.

Der ASB in Mainfranken stellt mit weit über 100 Fahrzeugen und Fahrern sicher, dass Menschen mit Behinderung den Weg zur Schule und zum Arbeitsplatz bewältigen können. 

Kinder und Erwachsene werden morgens von Zuhause abgeholt, in Kita, Schule oder Behindertenwerkstatt gefahren und am Nachmittag wieder zurück zu ihrer Familie oder ins Wohnheim gebracht.


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Es ist schon ein imposantes Bild, das dem BetrachterTag für Tag auf dem Gelände des Blindeninstituts an der Ohmstraße geboten wird: Dutzende der weißen ASB-Busse stehen parat, um Menschen mit Behinderung Mobilität zu ermöglichen. Kinder und Erwachsene
werden morgens von Zuhause ins Institut gebracht und nachmittags wieder zurück zur Familie. „Der Job gefällt mir richtig gut“, sagt Klaus Dentler, der einen der Busse fährt, während sich hinten seine Kollegin Gerlinde Hebel um die Fahrgäste kümmert. Dentler: „Die Fahrten mit den Kindern machen eigentlich immer großen Spaß und auch mit den Eltern kommen wir prima klar. Was die Eltern mit ihren Kindern leisten, das ist schon absolut bewundernswert.“ Eine der Fahrgäste ist die 23-jährige Elisa. Die Rollstuhlfahrerin wird seit 15 Jahren vom ASB gefahren. „Mit dem Fahrdienst sind wir rundum zufrieden“, sagt Elisas Mutter Martina. „Es ist natürlich gut, dass Elisa durchgehend von demselben Team betreut wird. Gerlinde und Klaus wissen immer sofort, wo der Schuh drückt, wenn Elisa mal nicht so gut drauf ist.“ Neben dem Blindeninstitut werden auch die Mainfränkischen Werkstätten und die Gehörlosenschule angefahren. Insgesamt stehen den Samaritern in Würzburg über 100 Fahrzeuge zur Verfügung.



Manuela Küffner-Öhring

Fahrdienstleitung
Tel.:     0931 / 25077-14