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Termine Informationen Beiträge

Aktuelles

Aus Würzburg und der Region

04.02.2026 ASB Obdachlosenambulanz
Behandlungssitation im Ambulanzbus
Der Andrang vor der Würzburger Wärmestube ist bei Temperaturen um den Gefrierpunkt am letzten Freitagnachmittag im Januar groß. Der Grund: Auf Initiative der Zahnärztin Dr. Andrea Behr und der Apothekerin Sonja Buchberger ist die erste Würzburger Obdachlosenambulanz gestartet. Hier bekommen die Menschen ein niederschwelliges zahnärztliches Hilfsangebot. „Wir wollten eigentlich bis zur offiziellen Eröffnung um 14 Uhr warten, aber der Andrang ist so groß“, sagt Sonja Buchberger. Deshalb wurden im ausrangierten Bus des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Schweinfurt schon vor der offiziellen Eröffnung Menschen behandelt.
Die Idee kam der Würzburger Landtagsabgeordneten Behr 2018 in Bolivien. Sie war dort für die Organisation „Zahnmedizin für Lateinamerika“ (FCSM) mit einem sogenannten Odontomobil unterwegs. Dabei ist sie „von Schule zu Schule und von Hütte zu Hütte in abgelegene Gebiete der Anden gefahren“ und behandelte dort die Bevölkerung, die sonst keinen Zugang zu zahnmedizinischer Versorgung hat.
Bus der Obdachlosenambulanz vor Würzburger Wärmestube
Sonja Buchberger, Apothekerin der Anker-Apotheke in Würzburg, hat die selbe Idee gehabt, weil sie in Hamburg und Berlin solche Ambulanzbusse vor Ort an den Bahnhöfen oder an den Obdachlosenunterkünften gesehen hat. Auch in Würzburg wollten die beiden Freundinnen ein niederschwelliges Behandlungsangebot etablieren. Zusammen mit Nadia Fiedler, Geschäftsführerin der Christophorus Gesellschaft, kam die Idee, den Bus vor die Wärmestube zu stellen. „Das ist eine super Ergänzung für die Wärmestube“, so Fiedler. „Wir haben schon lange versucht, das auf die Beine zu stellen, hätten es alleine aber nicht geschafft.“
Über zwei Jahre, so Behr, habe es gedauert, einen Bus zu organisieren. Der entscheidende Kontakt kam mit Jochen Löser vom ASB Schweinfurt zustande. Er hat einen ausrangierten Krankentransportwagen, der „erst 20.000 Kilometer drauf hat“, zur Verfügung gestellt. Unterstützung gab es zudem von Dr. Guido Oster vom zahnärztlichen Bezirksverband Unterfranken. Dieser stellt für das Projekt eine komplette mobile Zahnarzt-Einheit zur Verfügung. Eine solche kommt auch bei Hausbesuchen zum Einsatz, erklärt Oster.
 
Gruppe mit Geschäftsführer im Ambulanzbus

Der Obdachlosenambulanz Würzburg steht ein ausrangierter Bus des Arbeiter-Samariter-Bund Schweinfurt zur Verfügung. In diesem positionierten sich Initiatoren und Beteiligte bei der offiziellen Eröffnung für ein Foto: Thomas Obermeier

„Somit können wir wirklich in dem Bus wie einen Behandlungsraum behandeln und niederschwellig die Orte anfahren, wo wir gebraucht werden“, sagt Behr. Doch sie betont auch: Die Behandlung dort ersetze nicht die qualitativ hochwertige Behandlung beim Zahnarzt. Im Bus steht „kein Hightech“ zur Verfügung, die Ausstattung sei vergleichbar mit der des zahnärztlichen Notdienstes. Im Bus ist etwa ein Absauger vorhanden, die Ärzte können eine Zahnreinigung durchführen oder Zahnstein entfernen.
Angebot der Obdachlosenambulanz Würzburg soll ausgeweitet werden
Das Angebot sei eine Ergänzung für Leute, die aus unterschiedlichsten Gründen sonst keine Zahnarzttermine wahrnehmen. Sei es aus Scham, weil sie eine Phobie haben „oder ganz einfach nicht versichert sind“. Fiedler betont: Die Leute haben auch die Möglichkeit, sich in der Wärmestube vorher die Zähne zu putzen, falls es ihnen peinlich ist.
 
Aktion Patenkind
„Endlich mal wieder gute Unterwäsche“: Wie Gutscheine den Besuchern der Würzburger Wärmestube helfen
Philipp Heiligenthal
Neben Zahnärztin Behr sind zum Start der Würzburger Obdachlosenambulanz ihr Ehemann und Berufskollege Dr. André Trojanski, „meine Freundin und Kollegin Dr. Katharina Orlob“ und Zahnarzt Dr. Marco Kellner dabei. „Wir freuen uns aber über weitere Kolleginnen und Kollegen, um das Angebot zu erweitern“, so Behr. Zunächst kommt der Bus jeden letzten Freitag im Monat vor die Wärmestube. Ihr Ziel sei, dass der Bus jeden Mittwoch und Freitag genutzt werden kann. Der Bedarf ist da. Rund 60 bis 80 Besucher kommen pro Tag in die Wärmestube, sagt Fiedler.
Kritik von der Würzburger Straßenambulanz
Finanziert wird die Obdachlosenambulanz über Spenden, durch die Christophorus Gesellschaft können Spendenquittungen ausgestellt werden. Die für die Behandlung benötigten Medikamente sponsort Stadträtin Sonja Buchberger. Ihr Bruder, Dr. Christoph Buchberger von der Radiologie am Berliner Platz, stellt ein mobiles Röntgengerät zur Verfügung. „Wir freuen uns, dass wir den Menschen, denen es nicht so gut geht, gute, zahnmedizinische Hilfe anbieten können“, sagt Behr. Theoretisch sei sogar denkbar, die mobile Praxis für Fachärzte und Allgemeinmediziner auszubauen.
 
Pressefoto vor Ambulanzbus

Beim offiziellen Start der Obdachlosenambulanz Würzburg waren dabei (von links) Jochen Löser (ASB Schweinfurt), Dr. Guido Oster (Zahnärztlicher Bezirksverband Unterfranken), Ludwig Meckelein (ehrenamtlicher Fahrer), Dr. Marco Kellner (Zahnarzt), Dr. Katharina Orlob (Zahnärztin), Dr. Andrea Behr (Initiatorin), Nadia Fiedler (Geschäftsführerin Christophorus Gesellschaft), Sonja Buchberger (Initiatorin) und Dr. André Trojanski (Zahnarzt).Foto: Thomas Obermeier
Vor der Eröffnung der Obdachlosenambulanz wandte sich die Würzburger Straßenambulanz, die seit über 20 Jahren in der „Obdachlosenszene“ der Stadt unterwegs ist, an die Redaktion. Sie kritisierte, dass es in Zeiten, in denen finanzielle Mittel im Sozialbereich knapp werden, keine Anfrage zur Zusammenarbeit gab. Auf die Kritik angesprochen sagen Behr und Fiedler: „Sie können sich gerne melden.“ Behr betont: „Wir brauchen den Bus, um steril arbeiten zu können“, da Blut und Speichel vorkommen. „Aber wir haben die gleichen Menschen im Blick, sind keine Konkurrenz, wir ergänzen das Angebot“, sagt Fiedler.
•    Aurelian Völker
•    Andrea Behr
•    Sonja Buchberger

28.01.2026 Auf zum Addnfahrer

Bid der 'Wunscherfüllergruppe  mit Fahrgast auf einer Liege


Am Mittwochnachmittag fuhren wir (Sonja ASB Würzburg, Silvia ASB Forchheim, Susanne ASB Nürnberg-Fürth) zur Würzburger Palliativstation um Kevin und seinen besten Freund Manuel abzuholen. Kevin (28) war seit über 4 Jahren schwer erkrankt und sein letzter Wunsch war es den Comedian und Kabarettisten Addnfahrer noch einmal live in Erlangen mit seinen Kumpels zu erleben.
Einfach mal richtig was zum Lachen haben, das war der Plan.
Auf dem Weg nach Erlangen überlegten die Freunde miteinander, was es heute Abend zum Essen geben soll. Kevin war für Pizza und so suchten wir in der Nähe der Heinrich Lades Halle eine Pizzeria. Am Veranstaltungsort angekommen wurden wir schon von dem sehr netten Team der Halle empfangen. Man hatte uns einen Parkplatz reserviert, wirklich toll. Da Kevin nur liegend unterwegs sein konnte, sind wir erst mal über den Künstlereingang in die Halle eingelassen worden, haben dann die Pizzen abgeholt und durften in einem separaten Bereich in Ruhe genießen. Getränke wurden uns von dem Veranstalter kostenlos zur Verfügung gestellt. Ein toller Service. Frisch gestärkt duften wir unsere reservierten Plätze einnehmen, gleich neben der Liege von Kevin. Das Team der Halle hatte extra Platz dafür gemacht. 
Nun legte der Addnfahrer los. Es erzählte Geschichten und Erlebnisse aus seinem Leben, die sich so, oder so ähnlich zugetragen hatten. Es war sehr lustig, schon alleine der Lacher den der Addnfahrer hatte, war ansteckend. Auch Kevin war begeistert, hat gelacht und geklatscht. Seine Freunde waren froh, diesen Abend mit ihm erleben zu dürfen. Als die Bühnenshow vorbei war durften wir wieder in den separaten Bereich und dort den Addnfahrer treffen. Der hatte gleich einige Geschenke, wie Cap, T-Shirts, Zollstock und vieles mehr für Kevin. Der freute sich natürlich. Es wurden noch gemeinsame Fotos mit den Freunden, Addnfahrer und uns zur Erinnerung gemacht. Einfach ein besonderer Abend. 
Als wir uns von den Kumpels verabschiedet hatten, ging es auch an die Heimreise nach Gemünden. Kevin schlief auf der langen Fahrt gleich ein und freute sich auf seine Eltern und sein Zuhause. Als wir spät in der Nacht ihn in sein Bett brachten war  dann auch für uns Feierabend. 
Wir übernachteten noch in Gemünden und fuhren am nächsten Tag bei Schneefall vorsichtig nach Hause. Im Kopf noch immer den ein oder anderen Witz, den der Addnfahrer gerissen hat. Übrigens ist ein Addnfahrer ein Fahrer einer Wiesenegge, einem landwirtschaftlichen Gerät, halt eben einer der Traktor fährt im Bayrischen. Jetzt wissen wir auch Bescheid.
Vielen Dank nochmal an den Veranstalter, das Team der Heinrich Lades Halle und natürlich an den Addnfahrer. Wir wurden so freundlich empfangen und umsorgt und konnten viele tolle Menschen kennenlernen. Es war uns eine Ehre.

 

17.01.2026 Spendenübergabe Rodenbach

Spendenübergabe in Rodenbach mit 14 PErsonen, vor und hinter einer Bank mit der Aufschrift 700 JAhre Rodenbach


Soziales Engagement – Abschluss des erfolgreichen 700-Jahre Festes
Am dritten Wochenende im August 2025 feierten die Einwohner des Lohrer Stadtteiles Rodenbach und viele Gäste von nah und fern die urkundliche Ersterwähnung vor 700 Jahren. In die Tausende gehende Besucher und nahezu 250 Helfer erfreuten sich bei angenehmem Wetter, toller Musik, interessanter geschichtlicher Führungen und natürlich allerlei Gaumenfreuden vieler Kontakte mit lange nicht getroffenen Angehörigen und Freunden. Dieses sehr gelobte Fest hatte erfreulicherweise auch ein Ergebnis, welches den Plan, einen eventuellen Überschuss für soziale Zwecke bzw. im Ort zu verwenden, wahr werden ließ. Am Samstag, den 17. Januar 2026, konnten von Mitgliedern des Rodenbacher Festausschusses an Jörg Höhlein vom Verein „Hoffnung Schenken“ aus Neustadt am Main sowie an Susanne Flory des Projektes „Wünschewagen“ des ASB jeweils ein Scheck über 4000 € übergeben werden. Mit dem übriggebliebenen Festüberschuss werden im Laufe des Jahres auf den beiden Spielplätzen in Rodenbach überdachte Sitzgruppen aufgebaut. Wir bedanken uns nochmals sehr herzlich bei allen Helfern und Spendern, auch für großzügige Trinkgelder. Auf dem Bild kann man sehr gut die von der Neustadter Holzkünstlerin Lisa Gruber gestaltete, wunderschöne Eulen-Holzbank, die großzügigerweise von Frau Hunger gestiftet wurde, erkennen.

Text: R. Kempf
Bild: D. Grübel

09.01.2026 Aus einer Schlittenfahrt wurde eine Kutschenfahrt

Kutsche mit zwei Pferden vor dem Wünschewagen Beerge im Hintergrund
Aus einem beschaulichen kleinen Ort in Unterfranken holten wir an einem sehr kalten Donnerstag unseren weiblichen Gast Angelika und ihren Mann Wolfgang für die Fahrt ins Allgäu ab. Die Freude war riesengroß, dass es endlich los geht.
Also machten wir uns mit Angelika, Wolfgang und drei Wunscherfüller:in – Volker, Norbert, Grazyna, auf den langen und zum Teil schneereichen Weg ins knapp 400km entfernte Hotel Krone, im Allgäu. Angelika erzählte mir während der Fahrt, warum sie im Allgäu eine Schlittenfahrt machen möchte. Im Allgäu war sie häufig mit ihrem Mann, allerdings immer nur im Sommer. Jetzt sollte es im Winter sein, da sie als leidenschaftliche Fotografin, Fotos während der Schlittenfahrt und der Umgebung machen wollte.
Bei einem gemütlichen Abendessen mit netten Gesprächen, wurde der nächste Tag geplant.
Bei wenig Schnee trafen wir uns in einem Bergdorf zur Schlittenfahrt, aus der dann eine Kutschenfahrt wurde. Angelika war ganz in ihrem Element. Der Fotoapparat glühte und Angelika freute sich riesig über so viele Fotomotive. Ihre Worte: „Es war entschleunigt, ich konnte loslassen. Es war soooo schön.“
Nach der Kutschenfahrt fuhren wir zu einer Aussichtsplattform am Alpsee. Unser Gast war wieder voll und ganz in die Fotographie vertieft. Auf dem Weg ins Hotel sagte Sie: Ich bin restlos zufrieden.
Später trafen wir uns im Hotel zum Abendessen und ließen den Tag noch mal Revue passieren. Angelika und Wolfgang waren glücklich. Ihr Fazit: „schöne Gegend, Hotel super, Essen hervorragend, Mitarbeiter freundlich.“ Was will man mehr.
In der Früh des nächsten Tages, ging es mit reichlich Neuschnee in die Heimat. 
Mit den besten Wünschen für die Zukunft verabschiedete sich das Wünschewagenteam Grazyna, Norbert und Volker von seinem Gast.  
Grazyna Zwick.

 
01.12.2025 Kältehilfeaktion
Schlafsäcke und Isomatten für obdachlose Menschen – Spendenübergabe an die Bahnhofsmission Würzburg
 
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Foto von links nach rechts

Udo Feldinger (Stellvertretender Vorsitzender, ASB), Hans Werner Loew (Vorsitzender, ASB), Johanna Anken (Leiterin, Bahnhofsmission), Michael Holzwarth (Geschäftsführer, ASB), Rosemarie Binder-Linsler (Vorstandsmitglied, ASB), Michael Lindner-Jung (Geschäftsführer, Bahnhofsmission)

Foto: Andreas Hackstein

Würzburg, 8. Dezember 2025 – Im Rahmen der bundesweiten Kältehilfeaktion fand am 8. Dezember auch in der Bahnhofsmission Würzburg eine Spendenübergabe statt. Der ASB Regionalverband Unterfranken überreichte Schlafsäcke und Isomatten, um obdachlose Menschen in der Region während der Wintermonate zu unterstützen und akute Notsituationen zu lindern.

Die Aktion ist Teil des erweiterten Engagements des ASB Unterfranken, der die Kältehilfeaktion in diesem Jahr verstärkt in der Region sichtbar macht. Mit der Spende sollen besonders jene erreicht werden, die die Wintermonate ohne festen Schlafplatz bewältigen müssen.

„Armut wird sichtbarer in unserer Stadt und damit auch Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Die Zahl der obdachlosen Menschen hat nicht nur in Würzburg sondern bundesweit drastisch zugenommen. Wir sehen Betroffene immer häufiger an Straßenrändern, in Windfängen und Einkaufpassagen weitgehend schutzlos den Wintertemperaturen ausgesetzt. Ein Schlafsack hält nicht nur warm, er kann Leben retten. Wie dankbar und erleichtert sind wir deshalb über die jährliche Winterhilfe des ASB, mit der wir seit vielen Jahren verlässlich rechnen dürfen“, so Michael Lindner-Jung, Geschäftsführer der Bahnhofsmission Würzburg.

ASB-Vorsitzender Hans Werner Loew hebt die Bedeutung des Engagements hervor:
„Die Kältehilfeaktion ist für den ASB Unterfranken ein wichtiges Zeichen der Mitmenschlichkeit. Mit unserer Spende möchten wir einen unmittelbaren Beitrag leisten, um obdachlose Menschen in Würzburg während der Wintermonate zu unterstützen und ihnen ein Stück Sicherheit und angemessenen Schutz zu bieten.“

Die Spendenübergabe verdeutlicht das gemeinsame Ziel, Menschen in prekären Lebenssituationen nicht allein zu lassen und ihnen niedrigschwellige, unmittelbare Hilfe zukommen zu lassen.

 

Text: Barbara Kopriva

01.12.2025 Kältehilfeaktion
ASB Unterfranken unterstützt Bahnhofsmission Schweinfurt mit Schlafsäcken und Isomatten
 
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Foto von links nach rechts: Jochen Löser (Geschäftsführer, ASB), Christin Gisder (Stellvertretende Leitung, Bahnhofsmission), Frau Rückert (Ehrenamt, Bahnhofmission), Gerlind Elke (Ehrenamt, Bahnhofsmission), Dr. Martin Lenhardt (Stellvertretender Vorsitzender, ASB)

Foto: Andreas Hackstein

Wichtige Spende für Menschen in Notlagen – Bahnhofsmission und ASB betonen Bedeutung regionaler Unterstützung

Schweinfurt, 08. Dezember 2025 – Im Rahmen der diesjährigen Kältehilfeaktion hat der ASB Unterfranken auch die Bahnhofsmission Schweinfurt mit Schlafsäcken und Isomatten unterstützt, um obdachlosen und hilfesuchenden Menschen während der Wintermonate besseren Schutz zu ermöglichen. Mit der Aktion setzt der Verband seine regionalen Aktivitäten an mehreren Standorten fort und unterstreicht sein Engagement für Menschen in prekären Lebenssituationen.

Die stellvertretende Leitung der Bahnhofsmission Schweinfurt Christin Gisder, beschreibt die Situation vieler Hilfesuchender so: „Die Hemmschwelle der Menschen, die erst kürzlich in Obdachlosigkeit geraten sind, ist oft sehr hoch. Viele geben zunächst nicht zu, dass sie Unterstützung benötigen – sei es ein Schlafsack oder andere einfache Hilfen –, weil ihnen die Situation unangenehm ist. Erst wenn man einfühlsam nachhakt, zeigt sich der tatsächliche Bedarf. Umso wertvoller ist es, dass wir dank der Spenden des ASB Unterfranken Menschen in akuten Notlagen schnell und unkompliziert helfen können.“

Dr. Martin Lenhardt, stellvertretender ASB-Vorsitzender und Stadtratskandidat, erklärt:
„Die Kältehilfeaktion ist für uns ein zentrales gesellschaftliches Signal. Sie zeigt, dass wir als Verband nicht wegschauen, sondern dort unterstützen, wo Hilfe unmittelbar gebraucht wird – gerade hier in der Region. Mit unserer Spende möchten wir einen konkreten Beitrag leisten, um obdachlosen Menschen in Schweinfurt während der Wintermonate Schutz, Wärme und eine erste Unterstützung zu ermöglichen.“

Die Bahnhofsmission Schweinfurt ist ein niedrigschwelliger Anlaufpunkt für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Die Spende des ASB Unterfranken trägt dazu bei, die steigenden Bedarfe in der kalten Jahreszeit besser auffangen zu können und betroffenen Personen eine schnelle und praktische Hilfe zu bieten.

Text: Barbara Kopriva

01.12.2025 Kältehilfeaktion
ASB Unterfranken unterstützte erstmals in Aschaffenburg mit Spenden für obdachlose Menschen
 
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von links: Jörg Wehling (Ehrenamt, Bahnhofsmission), Marcel Kontschak (Geschäftsführer, ASB), Ulla Kunkel-Kolb (Ehrenamtskoordination, Bahnhofsmission),  Klaus Michels (Vorstandsmitglied, ASB), Dr. Gerhard Körner (Landesvorsitzender, ASB)

Schlafsäcke und Isomatten als wichtige Hilfe während der Wintermonate

Die bundesweite Kältehilfeaktion fand in diesem Jahr erstmals auch in Aschaffenburg statt. Im Zuge der Fusion des ASB Aschaffenburg mit dem ASB Regionalverband Würzburg-Schweinfurt setzte der Verband ein deutliches Zeichen seines regionalen Engagements: Am 1. Dezember überreichte der ASB Unterfranken der Bahnhofsmission Aschaffenburg eine Spende in Form von Schlafsäcken und Isomatten, um obdachlose Menschen während der Wintermonate zu unterstützen.
Mit der Aktion sollte insbesondere jenen geholfen werden, die die kalte Jahreszeit ohne sicheren Schlafplatz verbringen müssen. Die Spendenübergabe stellte einen wichtigen Beitrag dar, um akute Bedarfe direkt vor Ort zu decken und den betroffenen Menschen mehr Entlastung zu ermöglichen.
„Als Verband ist es uns ein besonderes Anliegen, dort zu unterstützen, wo Hilfe direkt gebraucht wird“, erläutert ASB-Landesvorsitzender Dr. Gerhard Körner. „Mit dieser Spende wollten wir dazu beitragen, die Versorgung obdachloser Menschen in der Region während der kalten Jahreszeit zu verbessern und ihnen ein Stück Schutz und Sicherheit zu bieten.“
Auch die Bahnhofsmission Aschaffenburg betonte die Bedeutung der Unterstützung. Ehrenamtskoordinatorin Ulla Kunkel-Kolb erklärte: „2024 hatten wir rund 30.000 Kontakte – und die Zahlen werden 2025 weiter steigen. Wir sind eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Menschen in Notlagen und auf Reisen. Die Tür an Gleis 2 des Aschaffenburger Hauptbahnhofs steht allen Menschen unkompliziert offen – getreu unserem Motto: „Wenn das Leben entgleist… nächste Hilfe Bahnhofsmission. Ein großes Dankeschön geht an den ASB Unterfranken für die unterstützende Spende von Schlafsäcken und Isomatten, die uns hilft, diesen Menschen während der Winterzeit noch besser zur Seite zu stehen.“
Mit der erstmaligen Durchführung der Kältehilfeaktion in Aschaffenburg baute der ASB Unterfranken sein Engagement in der Region weiter aus und setzte einen klaren Impuls für soziale Verantwortung und Unterstützung in der kalten Jahreszeit.
25.11.2025 Hilfsorganisationen ehren Jubilare:
 
Gruppe von Ehrenamtlichen bei der Ehrung

Das Ehrenamt hat viele Gesichter, mitunter auch sehr bekannte

Für Organisationen im Einsatz, die sich dem Retten, Helfen, Pflegen verschrieben haben: Oberbürgermeister Martin Heilig ehrte im Rathaus langjährige Mitglieder von THW, ASB und BRK. Von links: Elisabeth Hupp, Stadtrat Willi Dürrnagel, Christian Hupp, Oberbürgermeister Martin Heilig, Daniel Hüsam, Rita Mocker, Stadtrat Wolfgang Roth, Bürgermeisterin Judith Roth-Jörg, Dr. Josef Schuster, Stadtrat Emanuele La Rosa, Hans Werner Loew, Stadtrat Udo Feldinger, Michael Rüger Rüger-Kronewald und Maik Richter. Foto: Georg Wagenbrenner
 
„(Noch) ein Ehrenamt? Woher soll ich die Zeit dafür nehmen?“, schrecken regelmäßig Menschen vor neuen Aufgaben und Ämtern in der Freizeit zurück und natürlich ist in Vereinen oder Hilfsorganisationen insbesondere auch eine gute Selbstorganisation gefragt. Zwei Würzburger Promis können mit ihren beeindruckenden Ehrenamtsgeschichten vielleicht diese Angst vor der Überforderung etwas nehmen und zeigen, dass sich auch sehr viele Aufgaben und Missionen erfolgreich kombinieren lassen.
Dr. Josef Schuster wurde nun im Würzburger Rathaus für 50 Jahre beim BRK, davon 40 Jahre in der Ortsgruppe der Würzburger Wasserwacht, geehrt. Hans Werner Loew erhielt ebenfalls eine Auszeichnung aus den Händen von Oberbürgermeister Martin Heilig. Er engagiert sich seit nunmehr 40 Jahren an der Spitze des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Würzburg beziehungsweise Unterfranken. Der ehemalige Landtagsabgeordnete und langjährige SPD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat begleitete wichtige Meilensteine wie den Neubau des ASB-Sozialzentrums am heutigen Sitz am Mittleren Greinbergweg und sorgte mit Weitblick für eine Reihe von Fusionen, die zum heutigen leistungsstarken ASB Unterfranken führten.
Dr. Josef Schuster wiederum ist wahrscheinlich der bisher einzige Vorsitzende des Zentralrats für Juden in Deutschland, nach dem auch ein Motorrettungsboot benannt wurde. Der Internist brachte sein berufliches Knowhow auch im Ehrenamt ein und begleitet seit vielen Jahren alle Taucher und weiteren Helfer, die zur jährlichen Untersuchung „G31 Arbeiten unter Überdruck“ vorstellig wurden. Für diese regelmäßigen Checks fand der Würzburger Ehrenbürger immer Platz im Kalender, auch wenn er bekanntlich zudem der Vorsitzende der Israelitischen Gemeinde in Würzburg ist und sich auf Bezirk-, Landes-, Bundesebene sowie international ebenfalls für einen Dialog der Religionen und Kulturen einsetzt, wenn er nicht gerade als Mitglied des Deutschen Ethikrats gefragt ist.
BRK, ASB und THW stehen laut Oberbürgermeister Heilig gemeinsam für die Kultur des Helfens, die bei uns eine stolze und unverzichtbare Tradition habe: „Ihre drei Organisationen bilden zusammen ein starkes, synergetisches Netz der Sicherheit und Hilfe, das unser Land und unsere Stadt entscheidend mitträgt. Ohne ihren Einsatz, ihre Expertise und ihren Idealismus wäre unsere Gesellschaft um vieles ärmer!“
Das Große Ehrenzeichen für 50-jährige Dienstzeit beim BRK wurde zudem Rita Mocker verliehen. Trotz ihrer selbstständigen Tätigkeit war sie beispielsweise in Güntersleben viele Jahre eine verlässliche Bereitschaftsleiterin. Auch in Ochsenfurt und Versbach kennt man sie, denn sie hat das verantwortungsvolle Ehrenamt stets mitgenommen.
Daniel Hüsam sieht nicht unbedingt so aus wie jemand, der für 40 Jahre BRK-Dienst ausgezeichnet werden soll, denn er ist bereits seit Kindheitstagen Mitglied. Seit dem Studium ist er in Würzburg aktiv und die Liste seiner Verdienste ist lang. So wäre der Neubau der Garage am Wasserwacht in der Mergentheimer Straße ohne sein Zupacken und Organisieren wohl nicht möglich gewesen. Seine vielen Fähigkeiten in der Wasserrettung brachte er selbst aktiv ein und qualifizierte andere durch entsprechende Schulungen. Besonders wertvoll ist auch seine „Fahrlehrer“-Tätigkeit. Immer seltener reichen die normalen Führerscheine aus, um große Fahrzeuge mit Anhänger führen zu dürfen.
Ein Jahrhundert Ehrenamt verteilt sich schließlich noch auf folgende vier Personen: Elisabeth und Christian Hupp sind beide seit 25 Jahren für die BRK-Bereitschaft aktiv - zunächst in Waldbüttelbrunn, heute in Würzburg. Er übernahm Verantwortung als Bereitschaftsleiter. Elisabeth Hupp ist als Sanitäterin beispielsweise Teil der Schnelleinsatzgruppe und viele dürften sie durch den jahrelangen Einsatz bei Blutspende-Aktionen kennen.
Die THWler Maik Richter und Michael Rüger-Kronewald haben gemeinsam, dass sie ihre fachliche Kompetenz durch Lehrgänge immer weiter ausgebaut haben. Entsprechend waren sie beide wertvolle Stützen bei Katastrophen oder Lagen, die es in die Schlagzeilen geschafft haben. Als Bereichsausbilder Kraftfahrer brachte Rüger-Kronewald das technische und logistische Knowhow mit um bei einem Hochwasser wie 2013 in Passau zu helfen. Richter wiederum glänzt durch IT-Kompetenz und war beispielsweise Fachberater in der Führungsgruppe Katastrophenschutz der Stadt Würzburg während der Corona-Pandemie. Auch er half bei herausfordernden Hochwasserkatastrophen wie 2003 in Magdeburg und 2013 in Passau.
 

 

29.09.2025 EDEKA Stenger spendet Klettergerüst an die ASB Kinderkrippe „Klinikstrolche“

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Von links nach rechts: Amelie Gerlach, Alexander Stenger, Marcel Kontschak und Vanessa Freitag - Foto: Thomas Goldhammer

Die Kinderkrippe „Klinikstrolche“ in Aschaffenburg hat am 25. September 2025 von den Geschäftsführern Alexander Stenger und Matthias Stenger (EDEKA Stenger) ein neues Klettergerüst im Wert von 9.199 Euro erhalten.

Die Einrichtungsleitung Vanessa Freitag und ihre Stellvertretung Amelie Gerlach erklärten, dass die Spende den pädagogischen Alltag sinnvoll ergänze. Das neue Spielgerät unterstütze die motorische Entwicklung der Kinder und biete zusätzliche Möglichkeiten für gemeinsames Spielen.

Auch Marcel Kontschak, Geschäftsführer des ASB Unterfranken in Aschaffenburg, bedankte sich für die Unterstützung. Er hob hervor, dass Spenden dieser Art wesentlich dazu beitragen, die Betreuungsqualität weiter zu verbessern.

Mit der Spende setzt EDEKA Stenger ein Zeichen für das soziale Engagement lokaler Unternehmen, die durch ihr Handeln die Lebensqualität in der Region stärken.

Text: Barbara Kopriva (ASB-Unterfranken)

29.09.2025 Einladung zur Mitgliederversammlung des Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband
Unterfranken e.V.

Der Vorstand des ASB Regionalverband Unterfranken e.V. lädt alle Mitglieder und alle
gemäß der Satzung des ASB Landesverband Bayern e.V. zugewiesenen Mitglieder des
Landes- und Bundesverbandes zur Mitgliederversammlung
 
am 29. Oktober 2025, um 16.00 Uhr
 
in die Geschäftsstelle des ASB, Mittlerer Greinbergweg 2, 97076 Würzburg ein.

Tagesordnung:
1. Begrüßung; Feststellung von Beschlussfähigkeit und Tagesordnung
2. Bericht des Vorstandes
3. Bericht der Kontrollkommission
4. Entlastung des Vorstandes
5. Anträge
6. Verschiedenes

Auskünfte zur Stimmberechtigung und zur Satzung können zu den Geschäftszeiten in der
Geschäftsstelle eingeholt werden.
Anträge zur Mitgliederversammlung müssen spätestens 5 Tage vor der Versammlung
dem RV-Vorstand schriftlich vorliegen. Mitgliedsausweis oder Personalausweis sind zur
Versammlung bitte mitzubringen. Um Anmeldung unter 0931/25077-44 wird gebeten.
Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Unterfranken e.V.
 
 
Elke Graf
Sekretariat

Katholischer deutscher Frauenbund, Zweigverein Birkenfeld spendet 300 Euro für den ASB-Wünschewagen

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Von links nach rechts: Barbara Kopriva, Gabi Liebler, Gertrud Meister, Erika Fischer, Ingrid Hörning, Gertrud Hörning, Margit Schwab, Maria Götz

Im August trafen sich die engagierten Frauen aus Birkenfeld zum traditionellen Binden der duftenden Kräuterbüschel. Mit dieser liebevoll gepflegten Aktion planten sie am Feiertag Maria Himmelfahrt Spenden zu sammeln – diesmal jedoch für einen besonderen Zweck.

Die Spende, die nun an den ASB-Wünschewagen Würzburg überreicht wurde, stammt bereits aus einer vorherigen Aktion des Vereins. Dabei hatten die Frauen 300 Euro eingenommen, die nun dem besonderen Projekt zugutekommen: dem Wünschewagen des ASB Würzburg-Schweinfurt, der Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen Herzenswunsch erfüllt.

Die Idee, den Erlös dieser vergangenen Aktion für den Wünschewagen zu verwenden, stammt von Gabriele Liebler, Schatzmeisterin des KDFB. „Ich finde, das ist ein sehr sinnvolles Projekt, weil es Menschen noch einmal unvergessliche Momente ermöglicht“, erklärte Liebler bei der Spendenübergabe.

Der KDFB Birkenfeld ist für seine vielfältigen Hilfsaktionen bekannt. Neben der Kräuterbüschel-Aktion engagieren sich die Frauen beispielsweise beim Binden von Palmzweigen oder beim beliebten Frauenfrühstück.

Die Übergabe des Spendenschecks fand im urigen Innenhof von Maria Götz, der ersten Vorsitzenden des KDFB Birkenfeld, statt. Die Teamleiterin des ASB-Wünschewagens, Barbara Kopriva, bedankte sich herzlich:
„Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende, weil wir damit wieder weitere Wünsche von Fahrgästen erfüllen können. Ein herzliches Dankeschön an die Mitglieder des Katholischen Deutschen Frauenbundes Zweigverein Birkenfeld!“

Mit ihrem Einsatz und ihrer Herzenswärme zeigen die Frauen des KDFB einmal mehr, wie wertvoll gelebte Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft sind.

Bei Fragen zum Projekt Wünschewagen können Sie sich gerne an Barbara Kopriva (ASB Würzburg) wenden: gVzTUv$1{P0eE%kK}Z4l-jFD~`uH^ac8]#[J4m33ib9g@zX#xMa_Nps~`%3yCk7FiHw

Engagement aus eigenen Reihen inspiriert großzügige Spende

Gruppenfoto Turedancer Zellingen bei der Spendenübergabe

Foto: Barbara Kopriva / Andreas Hackstein (ASB), Thomas Brandmaier (Turedancer und Wunscherfüller), Dr. Florian Lang (1. Vorsitzender Turedancer), Ansgar Epp (Wunscherfüller), Lisa Ankenbrand (Wunscherfüllerin) (von links nach rechts) bei der symbolischen Scheckübergabe.

 

Die Turedancer aus Zellingen haben 500 Euro an das Projekt „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bund Würzburg-Schweinfurt (ASB) gespendet. Mit dieser Spende unterstützen sie schwerstkranke Menschen dabei, sich einen letzten Herzenswunsch zu erfüllen.

Die Idee zur Spende entstand aus dem persönlichen Engagement eines Mitglieds: Thomas Brandmaier ist nicht nur Tänzer und Teil des Vorstands der Turedancer, sondern auch als ehrenamtlicher Wunscherfüller beim ASB-Wünschewagen aktiv. Seine Erzählungen über die Wunschfahrten und die bewegenden Momente mit den Fahrgästen haben den 1. Vorsitzenden der Turedancer, Dr. Florian Lang, tief beeindruckt.

Die Turedancer hoffen, mit ihrer Spende nicht nur Gutes zu tun, sondern auch weitere Vereine und Privatpersonen zu motivieren, dieses Projekt zu unterstützen.

Große Freude in der Freiwilligenagentur Würzburg - sie erhält das bagfa Qualitätssiegel

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Foto: Cora Rehmann: Vertreter:innen der Freiwilligenagentur Würzburg, des ASB und des Sozialreferats der Stadt Würzburg

Die Freiwilligenagentur Würzburg hat im Juni das Qualitätssiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) verliehen bekommen. Die bagfa entwickelte das Qualitätssiegel mit anderen Mitgliedern sowie externen QM-Expert:innen. Mit dem Siegel „Erfolgreich arbeiten in Freiwilligenagenturen“ wird die Arbeit von Freiwilligenagenturen geprüft und in ihrer wichtigen Rolle, der Förderung bürgerschaftlichen Engagements, gewürdigt.

Durch ein umfangreiches Qualitätsmanagementsystem belegt die Freiwilligenagentur Würzburg damit ihre gute Arbeit als lokale Anlauf-, Beratungs- und Vernetzungsstelle für bürgerschaftliches Engagement. Um das Siegel zu erhalten müssen die fünf Arbeitsbereiche erfüllt und umgesetzt sein. Diese beschreiben die Arbeit von Freiwilligenagenturen und geben den Mitarbeitenden ein umfassendes Bild über vorherrschende Strukturen und Prozesse.

So wurden folgende Maßnahmen genau bewertet und beschrieben:

·        Angebote für Freiwillige und Organisationen

·        Projekte und Kooperationen von Freiwilligenagenturen

·        Interessenvertretung für bürgerschaftliches Engagement

·        Aufbau und Organisation der Freiwilligenagentur

·        Finanzierung der Freiwilligenagentur

Wolfgang Kleiner, Sozialreferent der Stadt Würzburg, macht deutlich: „Das Siegel macht sichtbar, dass in der Freiwilligenagentur Würzburg nach überprüfbaren Qualitätsstandards gearbeitet wird. Wir sind stolz und dankbar, dass unsere Agentur dieses Siegel erhalten hat. Es ist ein Beleg für die gute Arbeit als lokale Anlauf-, Beratungs- und Vernetzungsstelle für bürgerschaftliches Engagement.“ Auch Michael Holzwarth, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bunds Regionalverband Würzburg-Schweinfurt e.V. und Kristin Funk, Leiterin des Aktivbüros der Stadt Würzburg, zeigen sich freudig über die Erreichung dieses Meilensteins. Beide betonen, dass sich dadurch die gute Zusammenarbeit zwischen Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Würzburg-Schweinfurt e.V. und dem Sozialreferat, ableiten lasse.

Das Siegel hat eine Gültigkeit bis Juni 2028, dann werden die Prozesse erneut angeschaut, ergänzt oder erweitert.

01.06.2025 Der ASB-Wünschewagen in Würzburg durfte eine besondere Unterstützung entgegennehmen: Lions Club Würzburg-Stein spendet 2.500 Euro

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Der Lions Club Würzburg-Stein setzt ein starkes Zeichen für Menschlichkeit: 2.500 Euro gingen am 1. Juni 2025 an das Projekt vom Würzburger ASB-Wünschewagen, das sterbenskranken Menschen letzte Wünsche erfüllt.

Die offizielle Spendenübergabe erfolgte durch die Vertreter des Lions Clubs Würzburg-Stein –Günther Höchsmann (Schatzmeister, LC Würzburg-Stein) Dagmar Kröplin (Vorsitzende Hilfswerk für Kinder e.V.) und Herrn Udo Fuderer (Vizepräsident LC Würzburg-Stein).
gemeinsam mit Susanne Flory (Koordinatorin, ASB-Wünschewagen) und Barbara Kopriva (Teamleitung ASB-Wünschewagen) vom Wünschewagen-Team Würzburg.

Der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bund Würzburg erfüllt sterbenskranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase noch einmal einen besonderen Herzenswunsch – sei es ein letzter Besuch am Meer, ein Ausflug zu geliebten Angehörigen oder ein Konzertbesuch. Die Spende des Lions Clubs trägt dazu bei, diese kostbaren Momente weiterhin zu ermöglichen.

„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Unterstützung und sind dem Lions Club Würzburg-Stein außerordentlich dankbar. Jede Spende hilft uns dabei, auch in Zukunft Menschen einen letzten Wunsch zu erfüllen – unabhängig von ihrem finanziellen Hintergrund“, so das Team des Wünschewagens.

Das Projekt lebt vollständig von Spenden und dem ehrenamtlichen Engagement zahlreicher Wunscherfüller. Es richtet sich an Menschen, die unheilbar erkrankt sind und sich in ihrer letzten Lebensphase befinden – unabhängig von Alter, Herkunft oder Einkommen. Dank der Unterstützung wie der des Lions Clubs können Wünsche erfüllt werden, ohne dass finanzielle Mittel eine Rolle spielen.

06.06.2025 Wünschewagen zu Gast beim Feuerwehrfest in Stadlauringen

 

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Bildunterschrift von li. Nach rechts:

Barbara Kopriva (ASB-Würzburg, Wünschewagen), Friedel Heckenlauer (Bürgermeister Stadtlauringen), Philip Schubert (Kommandant Feuerwehr Stadtlauringen), Susanne Flory (ASB-Würzburg Wünschewagen) Manfred Brand (1. Vorsitzender Feuerwehr Stadtlauringen)

 

Wünschewagen zu Gast beim Feuerwehrfest in Stadlauringen

Großzügige Spende beim 155-jährigen Jubiläum ermöglicht weitere Wünsche

Am 1. Juni 2025 fand in Stadtlauringen das große Feuerwehrfest anlässlich des 155-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr statt. Neben dem Festumzug und einer beeindruckenden Fahrzeugschau stand auch die Präsentation des Wünschewagens vom ASB Würzburg im Mittelpunkt, der der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt wurde.

Im Rahmen der Veranstaltung überreichte Kommandant Philip Schubert von der Freiwilligen Feuerwehr Stadtlauringen eine großzügige Spende an den Wünschewagen. Mit dieser Unterstützung können weitere Wunschfahrten für schwerkranke Menschen organisiert und durchgeführt werden, um ihnen unvergessliche Momente zu ermöglichen.

Zahlreiche umliegende Feuerwehrvereine beteiligten sich mit einem festlichen Umzug, der die Verbundenheit und das Gemeinschaftsgefühl der Region eindrucksvoll zeigte. Die Schirmherrschaft des Festes hatte Bürgermeister Friedel Heckenlauer übernommen, der die Bedeutung des Engagements der Feuerwehr sowie die wichtige Arbeit des Wünschewagens besonders hervorhob.

Das Team vom Wünschewagen (Susanne Flory, Koordination Wünschewagen) und Barbara Kopriva (Teamleitung Wünschewagen) bedankt sich herzlich für die Einladung und die großzügige Spende der Freiwilligen Feuerwehr Stadtlauringen. „Wir freuen uns sehr, Teil dieses besonderen Festes gewesen zu sein und sind dankbar für die Unterstützung, die es uns ermöglicht, weitere Wünsche wahr werden zu lassen“, so Barbara Kopriva Teamleitung Wünschewagen ASB Würzburg.

04.05.2025 Gruppenführerlehrgang

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Herzlichen Glückwunsch an die stellvertretende Staffelleitung Bettina Amrhein und Corinna Oestel der Rettungshundestaffel Würzburg-Mainfranken zum erfolgreichen Abschluss des Gruppenführerlehrgang in Lauf.
An vier Onlineschulungen und sechs Tagen in Präsenz haben sich die beiden das theoretische Wissen angeeignet, aber auch in praktischen Übungen ihre Führungsfähigkeiten trainiert und die abschließende Prüfung mit Erfolg gemeistert.
Wir sind stolz auf euren Erfolg und Wissen, dass ihr im Einsatz in eurer zukünftigen Führungsfunktion großartige Arbeit leisten werdet!
Somit verfügt die Rettungshundestaffel Würzburg-Mainfranken nun über insgesamt drei ausgebildete Gruppenführer

Patrick Schmidt
Staffelleitung
Rettungshundestaffel
Würzburg-Mainfranken

17.04.2025 Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung
Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Würzburg-Schweinfurt e.V.

 
Der Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Würzburg-Schweinfurt e.V. lädt alle Mitglieder und alle gemäß der Satzung des ASB Landesverbandes Bayern e.V. zugewiesenen Mitglieder des Landes- und Bundesverbandes zur Mitgliederversammlung am 20.05.2025, um 17.00 Uhr, in die Geschäftsstelle des ASB, Mittlerer Greinbergweg 2, 97076 Würzburg ein.
Tagesordnung:
1.Formalien
2.Zustimmung des Verschmelzungsvertrages mit dem ASB Regionalverbandes Bayerischer Untermain e.V. (Urkunde des Notars Löffler in Würzburg vom 11.04.2025 UVZ-Nr.614/25)
3.Änderung der Satzung
Inhaltsverzeichnis, § 1 Abs. (1), § 2 Abs. (3), § 4 Abs. (1), § 10 Abs. (3), Ziffer 1 und 2, § 10, Abs. (6), (6a), § 11 Abs. (4) § 16, Abs. (2) werden wie folgt geändert:
Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Unterfranken e.V.
§ 1 Abs. (3) wird wie folgt geändert:
Er betreibt drei Geschäftsstellen in Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg.
§ 1 Abs. (4) wird wie folgt geändert: 
Der Tätigkeitsbereich des Regionalverbandes ist das Gebiet des Regierungsbezirks Unterfranken mit den drei Planungsregionen Aschaffenburg, Würzburg und Schweinfurt.
§8 Abs. (3) wird wie folgt geändert:
Der Mitgliedsausweis, der Dienstausweis – außer im Fall des Abs. 1 Ziffer 4 – und das zeitweise überlassene Eigentum der Organisation ist bei Beendigung der Mitgliedschaft an den Regionalverband zurückzugeben.
§ (9) wird hinzugefügt
4. die Geschäftsführung
§ 10 Abs. (6) es wird ergänzt:
und im Anzeigenteil der Würzburger und Schweinfurter Main-Post sowie im Aschaffenburger Main Echo.
§ 11 Abs. (1) wird ergänzt: 
Der Vorstand führt die Geschäfte des Regionalverbandes eigenverantwortlich und gewissenhaft.
§11 Abs. (2) Ziffer 1 wird wie folgt geändert:
1. die Mitglieder der Geschäftsführung auszuwählen, einzustellen und zu entlassen sowie als besondere Vertreter nach §30 BGB zu bestellen und abzuberufen.
§11 Abs. (2) Ziffer 8 wird wie folgt geändert:
8. nach Anhörung der Kontrollkommission einen externen Wirtschaftsprüfer auszuwählen und zu beauftragen sowie den Jahresabschluss einschließlich des Lageberichts und der Prüfung der Geschäftsführung zu verabschieden,
§11 Abs. (4) wird wie folgt geändert:
1. dem/der Vorsitzenden,
2. bis zu drei stellvertretenden Vorsitzenden,
3. fünf bis acht weitere Vorstandsmitglieder.
Bei der Zusammensetzung des Vorstandes soll die Repräsentanz der Planungsregionen sowie Punkt VI, Ziffer 3.2. der Bundesrichtlinien berücksichtigt werden.
§11 Abs. (11) wird wie folgt geändert:
drei Geschäftsführer
§13 Abs. (2) Ziffer 2 wird ergänzt: 
2. die gemeinsame verantwortliche operative Gesamtleitung der Geschäftsstelle und Einrichtungen des Regionalverbandes,
§13 Abs. (5) wird wie folgt geändert:
Der/Die Geschäftsführer hat/haben die Mitglieder des Vorstandes vierteljährlich schriftlich über die Entwicklung des Wirtschaftsplanes und bedeutende Vorgänge im Regionalverband     zu unterrichten. Näheres regelt die Geschäftsordnung über die Zusammenarbeit von     Vorstand und Geschäftsführung.
§13 Abs. (7) wird wie folgt geändert:
30. Juni
4.Zuwahl Vorstand
5.Zuwahl Kontrollkommission
6.Anträge und Verschiedenes
Auskünfte zur Wahlberechtigung und zur Satzung sowie der Verschmelzungsvertrag, der Verschmelzungsbericht und die Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre des Arbeiter-Samariter- Bund Regionalverband Würzburg-Schweinfurt e.V. und des Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Bayerischer Untermain e.V. können zu den üblichen Zeiten in der Geschäftsstelle eingesehen werden. Anträge zur Mitgliederversammlung und zu den Delegiertenwahlen müssen spätestens 5 Tage vor der Versammlung dem RV-Vorstand vorliegen. Mitgliedsausweis oder Personalausweis sind zur Versammlung mitzubringen. Um Anmeldung unter 0931/25077-44 wird gebeten.
Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Würzburg-Schweinfurt e.V.

 

05.04.2025 Frankfurter Zoo
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Noch einmal Pinguine live sehen,
der große Wunsch von Jutta noch einmal Pinguine im Zoo beobachten.
Zügig ging die Reise von Bad Brückenau nach Frankfurt in den Zoo. Unser Fahrgast Jutta wurde von ihrem Ehemann im Wünschewagen begleitet und ihre Familie erwartete uns im Zoo. Jutta ist schwer an Krebs erkrankt, kann nur wenige Schritte laufen und benötigt bei Bedarf Sauerstoff.
Flugs ging es zum verabredeten Treffpunkt im Zoo, wo Jutta schon von den Tierpflegern erwartet wurde. Jetzt wurde ihr auch klar warum wir uns so schnell, ohne die Tiere zu beobachten durch den Zoo bewegt haben.
Nach der Begrüßung durch die Tierpfleger verschwand Jutta und ihre Tochter hinter dem großen Tor in den Pinguinbereich. Als wir sie von dem Besucherbereich wieder sehen konnten, hatte sie dicke gelbe Gummihandschuhe an. Die Tierpfleger hatten Eimer voller Fische zur Fütterung bereitgestellt und schnell war Jutta in das Fütterungsritual eingewiesen. Hochkonzentriert war sie in ihrem Element, mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht. Sie war so ergriffen von den Pinguinen das sie das Angebot der Tierpfleger noch Kamele und Flusspferde zu füttern abgelehnt hat.
Nun haben wir für unser eigenes leibliches Wohl gesorgt. Bei einem kleinen Imbiss mit Pommes, Bratwurst und Cola haben wir uns gestärkt und die anderen Zootiere besucht.

Unsere Gästin hatte einen sehr guten Tag. Deshalb haben wir uns spontan entschlossen ihren zweiten Wunsch auch zu erfüllen.
Jutta wollte gerne noch Flugzeuge beobachten. Wir sind mit dem Wünschewagen in die Nähe der Landebahn des Frankfurter Flughafens gefahren und mit dem Rollstuhl standen wir nun direkt am Zaun zur Landebahn.
Anschließend haben wir uns auf den Heimweg nach Bad Brückenau gemacht. Zum Abschluss ließen wir uns mit leckerem Essen in einem feinen italienischen Ristorante verwöhnen.
Jutta hat den Tag im Kreise ihrer Familie sehr genossen. Hatten wir doch warmes und sonniges Wetter. Am Abend war Jutta sehr müde und glücklich, sie war bei „ihren“ Pinguinen. BK

05.04.2025 Berufsinformationsmesse Würzburg

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Am Samstag, den 5. April 2025, präsentierte sich unser Verband mit einem Stand auf der Berufsinformationsmesse Würzburg in der tectake Arena. Trotz des herrlichen Sonnenscheins war die Veranstaltung gut besucht.

Unser Team informierte interessierte Besucherinnen und Besucher über unsere drei Ausbildungsberufe: Bürokauffrau/-mann, Notfallsanitäter/-in und Pflegefachkraft. Neben den spezifischen Ausbildungsinhalten stellten wir auch unseren Verband und seine vielfältigen Tätigkeitsfelder vor.

Der Erfolg unserer Präsenz bei der Messe wurde besonders durch die Kollegen und Kolleginnen ermöglicht, die sich Zeit nahmen, um potenzielle Auszubildende zu beraten und Fragen zu beantworten.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, die zum Gelingen dieses wichtigen Tages beigetragen haben! bk

01.04.2025 KVG-Belegschaft spendet für Wünschewagen

 
Mitarbeiter verzichten und sammeln 1.750 Euro für den guten Zweck
Ein wunderbarer Zusammenhalt der Belegschaft der Kahlgrund-Verkehrs-GmbH ( KVG ) führte uns am 27.03. nach Schöllkrippen. Der Sohn eines KVG Mitarbeiters ist schwer erkrankt, eine Wunschfahrt wurde angefragt und ist in Planung. Unabhängig davon wollten die Kolleginnen und Kollegen das Projekt Wünschewagen unterstützen, indem sie Überstunden spendeten
und auf Weihnachtspräsente verzichteten, wie uns Herr Bichtemann, Geschäftsführer der KVG, mitteilte. Die Geschäftsführung rundete den Betrag noch auf und somit kam es zu unserer Spendenübergabe mit einem Betrag von 1.750,- Euro, bei der wir auch den Aschaffenburger Landrat Dr. Alexander Legler begrüßen durften. Alles in Allem ein sehr schöner Termin, der auch den jungen Reporter der lokalen Presse nicht unberührt ließ.
Claudia Stubner – Wünschewagen, ASB Aschaffenburg
4 Personen stehen vor einem KVG Bus und überreichen einen symbolischen Schek

Fotograf: Thomas Goldhammer
Von links nach rechts: Marc Bichtemann / Geschäftsführer KVG, Marcel Kontschak / Geschäftsführer ASB RV Bayerischer Untermain e.V., Claudia Stubner / Teamleitung ASB Wünschewagen, Dr. Alexander Legler / Landrat Aschaffenburg

 

27.03.2025 Großzügige Spende für das Projekt Wünschewagen

Gruppe mit vier Personen bei der Spendenübergabe
Foto: Barbara Kopriva
Bildsignatur von links Ansgar Epp (Wunscherfüller, ASB), Lisa Ankenbrand (Wunscherfüllerin, ASB), Peter Straub (Oberbauleiter, Josef Hell), Andreas Hackstein (Öffentlichkeitsarbeit, ASB) 

Spendenaktion erfüllt letzte Wünsche schwerstkranker Menschen und unterstützt das ehrenamtliche Engagement des ASB-Wünschewagen-Teams.
Das Projekt Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Würzburg-Schweinfurt e.V. durfte sich über eine großzügige Spende in Höhe von 1.500 Euro freuen. Die Spende wurde von Peter Straub, Oberbauleiter bei der Firma Josef Hell, überreicht. Auf den ASB und das besondere Projekt aufmerksam geworden war er durch einen Informationsstand.
Anstatt seinen runden Geburtstag mit einer großen Feier zu begehen, entschied sich Peter Straub dazu, das Geld für einen guten Zweck zu spenden. Sein Motto: „Wenn es einem gut geht, kann man auch etwas abgeben.“ In diesem Sinne unterstützt er mit seiner Spende das Projekt Wünschewagen.
Peter Straub zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der ehrenamtlichen Wunscherfüllerinnen und Wunscherfüller und lobte ihr großes Engagement für die Begleitung und Betreuung der Fahrgäste. Der ASB Würzburg und das gesamte Team des Wünschewagens bedanken sich herzlich für diese wertvolle Unterstützung, die dazu beiträgt, weitere Wunschfahrten zu ermöglichen.
Der Wünschewagen des ASB erfüllt schwerstkranken Menschen ihren letzten Wunsch und ermöglicht ihnen eine Fahrt an einen besonderen Ort – sei es ans Meer, zu einem Konzert oder zu einem Familientreffen. Finanziert wird das Projekt ausschließlich durch Spenden und das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Helferinnen und Helfer.
Für weitere Informationen oder Spendenmöglichkeiten besuchen Sie bitte die Website des ASB oder kontaktieren Sie uns direkt. bk

26.02.2025 Spendenübergabe Wünschewagen

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Foto: Barbara Kopriva

Von links: Lisa Ankenbrand (Wunscherfüllerin, ASB), Raphael Steinam (program51), Ansgar Epp (Wunscherfüller, ASB), Andreas Hackstein (Öffentlichkeitsarbeit, ASB)
Eine großzügige Spende in Höhe von 1.638 Euro übergab die program51 GmbH an den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Würzburg-Schweinfurt für das Projekt „Wünschewagen“. Mit dieser Unterstützung trägt das Unternehmen dazu bei, letzte Herzenswünsche schwerstkranker Menschen zu erfüllen.
Auf das Projekt aufmerksam wurde das Unternehmen program51 durch einen Zeitungsartikel, den ein Mitarbeitender gelesen hatte. Er zeigte sich besonders berührt von der Initiative, die es ermöglicht, Menschen am Ende ihres Lebens noch einmal einen besonderen Wunsch zu erfüllen. Persönlich bewegt äußerte er: „Ich hatte zwei Onkel, die dieses wunderbare Angebot sicherlich gerne in Anspruch genommen hätten, wenn sie davon gewusst hätten.“
Die Spendenübergabe fand in den Räumlichkeiten der program51 GmbH statt. Vertreterinnen und Vertreter beider Organisationen tauschten sich über die Bedeutung und den positiven Einfluss des Wünschewagens aus. „Wir freuen uns sehr über das Engagement der program51 GmbH“, so Barbara Kopriva Koordinatorin des Wünschwagens in Unterfranken). „Jede Unterstützung hilft uns, noch mehr Menschen einen besonderen Moment zu ermöglichen.“
(Text: Andreas Hackstein)

11.02.2025 Zappenduster
Der ASB unterstützt die Aktion der Blindeninstitutsstiftung Würzburg 

Pflegekraft mit indischem Aussehen steht vor schwarzem Hintergrund

Ohne Vielfalt wäre es jetzt schon zappenduster!
Ohne Menschen aus aller Welt wäre es in der Pflege, im Gesundheitswesen
und in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung schon
lange zappenduster.
Sie arbeiten täglich mit Herz und Engagement in den helfenden Berufen.
Sie entlasten auch unsere langjährig beschäftigten Mitarbeitenden
und stärken den sozialen Zusammenhalt in unserem Land.
Doch statt Dankbarkeit erleben viele Menschen aus anderen Ländern
Skepsis oder Ablehnung. Das muss sich ändern!
Wir sagen Danke!
In den Organisationen des Bündnisses Dienst-Tag für Menschen
arbeiten Menschen aus über 70 Nationen. Sie sind unverzichtbar für
unser Gesundheits- und Sozialsystem. Deshalb sagen wir Danke!
Wir fordern von der Politik einen respektvollen, lösungsorientierten
und bedachten Umgang mit dem Thema Migration – gerade jetzt, im
Vorfeld der Bundestagswahl 2025.
Unsere Forderungen:
• Verlässliche Einwanderungsmöglichkeiten für Mitarbeitende
im Gesundheits- und Sozialwesen
• Schnelle und unbürokratische Anerkennung von Berufsabschlüssen
• Unterstützung für Asylsuchende, möglichst schnell eine Arbeitserlaubnis
zu erhalten, um den Pflegenotstand zu entlasten
• Faire Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen für alle
• Ein klares politisches Bekenntnis gegen Diskriminierung und
für gesellschaftlichen Zusammenhalt
Die Politik muss handeln! Migration in helfende Berufe zu erschweren,
gefährdet die Versorgung und Unterstützung von pflegebedürftigen,
kranken und behinderten Menschen.
Ohne Vielfalt wäre es jetzt schon zappenduster!

Erfahre mehr unter www.dienst-tag.de

BK

19.02.2025 BIO Reiterhof Stürmer spendet für den ASB Wünschewagen
Drei Personen stehen vor dem Aktivhof Stürmer mit einem symbolischen Spendenscheck

 

Kleinrinderfeld, 19.02.2025 – Eine besondere Herzensangelegenheit führte zur großzügigen Spende des BIO Reiterhofs Stürmer an den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Würzburg-Schweinfurt für das Projekt „Wünschewagen“. Bei einer Übergabe auf dem Hof in Kleinrinderfeld wurde der Betrag von insgesamt 1.627,50 Euro gespendet.
Der Wünschewagen des ASB erfüllt schwerstkranken Menschen letzte Herzenswünsche und ermöglicht ihnen, noch einmal besondere Orte zu besuchen. Familie Stürmer wurde durch eine berührende persönliche Erfahrung auf dieses Projekt aufmerksam: Eine langjährige Kundin, die an Krebs erkrankt war, hatte sich gewünscht, noch einmal ihr Pferd auf dem Reiterhof zu besuchen. Dank des Wünschewagens konnte dieser Wunsch erfüllt werden. „Wir dürfen uns nicht beklagen“, sagt Frau Stürmer bescheiden – und entschied sich, etwas zurückzugeben.
Anstatt Weihnachtsgeschenke für die Reiterinnen und Reiter zu kaufen, spendete der BIO Reiterhof Stürmer die Summe von 1.500 Euro. Zudem sammelten die Reitschülerinnen und Reitschüler in einem Sparschwein weitere 127,50 Euro, die den Spendenbetrag abrundeten.
Der ASB Würzburg-Schweinfurt zeigte sich tief dankbar für die großzügige Unterstützung. „Jede Spende hilft uns, weitere Wunschfahrten zu ermöglichen“, betonte Barbara Kopriva, Koordinatorin des Wünschewagens. BK

08.02.2025 Wirtshaussingen beim ASB

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Die Fischerin vom Bodensee...

25.01.2025 Gustav Gunsenheimer-Stiftung spendet 2.500 Euro an den Wünschewagen
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von links: Jochen Löser (Geschäftsführer ASB), Gerhard Vogt (Vorstandsmitglied Stiftung), Barbara Kopriva (Koordinatorin des Wünschewagens) und Thomas Ganzinger (Vorstandsmitglied Stiftung)

 
Die Gustav Gunsenheimer-Stiftung hat dem sozialen Projekt "Wünschewagen" des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Würzburg-Schweinfurt e.V. eine Spende in Höhe von 2.500 Euro überreicht. Die feierliche Übergabe des Spendenschecks fand in der Flessabank in Schweinfurt statt.
Übergeben wurde der Scheck von den Vorstandsmitgliedern der Stiftung, Gerhard Vogt und Thomas Ganzinger. Die Initiative für die Spende stammt von Elke Tober-Vogt, ebenfalls Mitglied des Stiftungsvorstands.
„Wir freuen uns sehr, mit unserem Beitrag etwas Gutes tun zu können und dieses bedeutende soziale Projekt zu unterstützen“, erklärten die Vorstandsmitglieder der Gustav Gunsenheimer-Stiftung. Der Wünschewagen erfüllt schwerstkranken Menschen letzte Herzenswünsche und wird ausschließlich durch Spenden und ehrenamtliches Engagement ermöglicht.
Jochen Löser, Geschäftsführer des ASB Würzburg-Schweinfurt, bedankte sich herzlich für die großzügige Unterstützung: „Diese Spende hilft uns, weiterhin für Menschen in schwierigen Lebenssituationen da zu sein und ihnen einen letzten Wunsch zu erfüllen. Wir sind der Gustav Gunsenheimer-Stiftung sehr dankbar für dieses Zeichen der Solidarität und Menschlichkeit.“
Die Gustav Gunsenheimer-Stiftung, die sich seit ihrer Gründung der Förderung sozialer und kultureller Projekte widmet, zeigt mit dieser Spende einmal mehr ihr Engagement für die Gemeinschaft und für Menschen in Not.

23.01.2025

Hilfe in der frostigen Nacht: Der Arbeiter-Samariter-Bund Würzburg-Schweinfurt e.V. spendet 50 Winterschlafsäcke an die Bahnhofsmission Würzburg

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Foto von links nach rechts:
Udo Feldinger (Stellvertretender Vorsitzender, ASB)
Hans Werner Loew (Vorsitzender, ASB)
Robert Krafft (Mitarbeiter OBA, ASB)
Rosemarie Binder-Linsler (Vorstandsmitglied, ASB)
Johanna Anken (Leiterin, Bahnhofsmission)
Christoph Plail (Nachtdienst-Teamleiter, Bahnhofsmission)
Michael Lindner-Jung (Geschäftsführer, Bahnhofsmission)
 

Würzburg, 15. Januar 2025 – Die erste frostige Nacht des Jahres macht einmal mehr deutlich, wie dringend Unterstützung für obdachlose Menschen benötigt wird. Während die meisten Menschen in dieser eisigen Kälte die Wärme ihrer Wohnungen genießen, sind andere auf der Straße und suchen verzweifelt nach Schutz. Die Bahnhofsmission Würzburg ist in solchen Situationen eine unersetzliche Anlaufstelle.

Es ist eine der ersten frostigen Nächte in diesem Jahr – eiskalt, aber immerhin soll es diese Nacht trocken bleiben. Es ist kurz nach zwölf, als ein Mitarbeiter der Bahnhofsmission zu seinem zweiten Rundgang um den Bahnhof aufbricht. Der Bahnhofsvorplatz ist weitgehend leer: Ein paar Personen hetzen von der gerade ankommenden Straßenbahn in Richtung der Bahnhofshalle, weitere stehen etwas abseits in der Dunkelheit bei den Fernbushaltestellen und einige sitzen einfach nur am Rand des Platzes – auf den Bänken oder gar auf dem kalten Asphalt. Für sie gibt es hier keinen Anschlusszug, keinen Bus, der sie abholt. Sie warten nur darauf, dass die Nacht vorbeigeht.

Für die Betroffenen, die ist die Bahnhofsmission durch ihr 24-Stunden-Angebot jederzeit erreichbar. Die Einrichtung versteht sich als erste und letzte Anlaufstelle für Menschen mit sozialen Problemen. Tagsüber bekommen sie hier Essen, Wärme und unbürokratische Hilfe. Die Mitarbeiter vermitteln, stellen Kontakte zu anderen Einrichtungen her und haben auch für seelische Probleme stets ein offenes Ohr. Nachts bietet die Bahnhofsmission einen oft lebensrettenden Schutzraum für Frauen und leistet durch die Ausgabe von Decken, Isomatten und Schlafsäcken an obdachlose Menschen Unterstützung im Kampf gegen die Kälte.

Um diese Unterstützung weiterhin leisten zu können, ist die Bahnhofsmission auf Mithilfe angewiesen. In diesem Winter hat der Arbeiter-Samariter-Bund Würzburg-Schweinfurt e.V. erneut ein Zeichen der Solidarität gesetzt und 50 hochwertige Winterschlafsäcke gespendet. Die Zuwendung ist Teil eines kontinuierlichen Engagements des ASB, der sich bewusst entschieden hat, die Bahnhofsmission Würzburg auch im neuen Jahr zu unterstützen. Die gespendeten Schlafsäcke werden an Hilfebedürftige ausgegeben, die sonst ungeschützt der Kälte ausgesetzt sind. „Diese Unterstützung gibt den Menschen nicht nur Wärme, sondern auch ein Stück Lebenssicherheit zurück“, bestätigt und bedankt sich Geschäftsführer Michael Lindner-Jung im Namen des Teams der Bahnhofsmission für die großzügige Spende.  

16.01.2025

Mit Musik Herzen öffnen: Willanzheimer Spende unterstützt letzte Wünsche

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Foto: Selina Hofmann / Sonja Riegler, Sonja Hofmann, Niklas Hein, Barbara Kopriva und Andreas Hackstein (von links nach rechts) bei der symbolischen Scheckübergabe.
 

Willanzheim, 16. Januar 2025 – Der Musikverein Willanzheim hat im Rahmen seines Weihnachtskonzerts am 15. Dezember 2024 in der St.-Martin-Kirche eine beeindruckende Spendensumme von 1.250 Euro gesammelt. Diese wurde an den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Würzburg-Schweinfurte e.V. übergeben.

Die Idee, den Wünschewagen zu unterstützen, entstand auf ungewöhnliche Weise: Sonja Hofmann, Kassiererin des Musikvereins, wurde über einen WhatsApp-Status auf das Projekt aufmerksam. Das Bild wurde von der ehrenamtlichen Wunscherfüllerin Sonja Riegler geteilt, die sich für den Wünschewagen engagiert.

„Das Projekt ist einfach cool und sinnstiftend“, erklärte Niklas Hein, Vorsitzender des Musikvereins Willanzheim. „Es ist ganz konkret vorstellbar, was mit dem Geld passieren wird, und genau das hat uns überzeugt.“

Der ASB-Wünschewagen erfüllt Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch. Egal, ob ein Besuch am Meer, ein Konzert oder das Wiedersehen mit geliebten Menschen – die Fahrten werden kostenlos und individuell organisiert. Die Spende aus Willanzheim hilft, solche unvergesslichen Erlebnisse weiterhin möglich zu machen.

„Wir sind dem Musikverein Willanzheim zutiefst dankbar für diese großzügige Unterstützung“, betont Barbara Kopriva, Teamleitung des Wünschewagens beim ASB. „Jede Spende trägt dazu bei, Menschen in ihrer schwersten Zeit ein Lächeln zu schenken und letzte Wünsche wahr werden zu lassen.“