Aktuelles
Aus Würzburg und der Region

Die Idee kam der Würzburger Landtagsabgeordneten Behr 2018 in Bolivien. Sie war dort für die Organisation „Zahnmedizin für Lateinamerika“ (FCSM) mit einem sogenannten Odontomobil unterwegs. Dabei ist sie „von Schule zu Schule und von Hütte zu Hütte in abgelegene Gebiete der Anden gefahren“ und behandelte dort die Bevölkerung, die sonst keinen Zugang zu zahnmedizinischer Versorgung hat.
Bus der Obdachlosenambulanz vor Würzburger Wärmestube
Sonja Buchberger, Apothekerin der Anker-Apotheke in Würzburg, hat die selbe Idee gehabt, weil sie in Hamburg und Berlin solche Ambulanzbusse vor Ort an den Bahnhöfen oder an den Obdachlosenunterkünften gesehen hat. Auch in Würzburg wollten die beiden Freundinnen ein niederschwelliges Behandlungsangebot etablieren. Zusammen mit Nadia Fiedler, Geschäftsführerin der Christophorus Gesellschaft, kam die Idee, den Bus vor die Wärmestube zu stellen. „Das ist eine super Ergänzung für die Wärmestube“, so Fiedler. „Wir haben schon lange versucht, das auf die Beine zu stellen, hätten es alleine aber nicht geschafft.“
Über zwei Jahre, so Behr, habe es gedauert, einen Bus zu organisieren. Der entscheidende Kontakt kam mit Jochen Löser vom ASB Schweinfurt zustande. Er hat einen ausrangierten Krankentransportwagen, der „erst 20.000 Kilometer drauf hat“, zur Verfügung gestellt. Unterstützung gab es zudem von Dr. Guido Oster vom zahnärztlichen Bezirksverband Unterfranken. Dieser stellt für das Projekt eine komplette mobile Zahnarzt-Einheit zur Verfügung. Eine solche kommt auch bei Hausbesuchen zum Einsatz, erklärt Oster.

Der Obdachlosenambulanz Würzburg steht ein ausrangierter Bus des Arbeiter-Samariter-Bund Schweinfurt zur Verfügung. In diesem positionierten sich Initiatoren und Beteiligte bei der offiziellen Eröffnung für ein Foto: Thomas Obermeier
„Somit können wir wirklich in dem Bus wie einen Behandlungsraum behandeln und niederschwellig die Orte anfahren, wo wir gebraucht werden“, sagt Behr. Doch sie betont auch: Die Behandlung dort ersetze nicht die qualitativ hochwertige Behandlung beim Zahnarzt. Im Bus steht „kein Hightech“ zur Verfügung, die Ausstattung sei vergleichbar mit der des zahnärztlichen Notdienstes. Im Bus ist etwa ein Absauger vorhanden, die Ärzte können eine Zahnreinigung durchführen oder Zahnstein entfernen.
Angebot der Obdachlosenambulanz Würzburg soll ausgeweitet werden
Das Angebot sei eine Ergänzung für Leute, die aus unterschiedlichsten Gründen sonst keine Zahnarzttermine wahrnehmen. Sei es aus Scham, weil sie eine Phobie haben „oder ganz einfach nicht versichert sind“. Fiedler betont: Die Leute haben auch die Möglichkeit, sich in der Wärmestube vorher die Zähne zu putzen, falls es ihnen peinlich ist.
Aktion Patenkind
„Endlich mal wieder gute Unterwäsche“: Wie Gutscheine den Besuchern der Würzburger Wärmestube helfen
Neben Zahnärztin Behr sind zum Start der Würzburger Obdachlosenambulanz ihr Ehemann und Berufskollege Dr. André Trojanski, „meine Freundin und Kollegin Dr. Katharina Orlob“ und Zahnarzt Dr. Marco Kellner dabei. „Wir freuen uns aber über weitere Kolleginnen und Kollegen, um das Angebot zu erweitern“, so Behr. Zunächst kommt der Bus jeden letzten Freitag im Monat vor die Wärmestube. Ihr Ziel sei, dass der Bus jeden Mittwoch und Freitag genutzt werden kann. Der Bedarf ist da. Rund 60 bis 80 Besucher kommen pro Tag in die Wärmestube, sagt Fiedler.
Kritik von der Würzburger Straßenambulanz
Finanziert wird die Obdachlosenambulanz über Spenden, durch die Christophorus Gesellschaft können Spendenquittungen ausgestellt werden. Die für die Behandlung benötigten Medikamente sponsort Stadträtin Sonja Buchberger. Ihr Bruder, Dr. Christoph Buchberger von der Radiologie am Berliner Platz, stellt ein mobiles Röntgengerät zur Verfügung. „Wir freuen uns, dass wir den Menschen, denen es nicht so gut geht, gute, zahnmedizinische Hilfe anbieten können“, sagt Behr. Theoretisch sei sogar denkbar, die mobile Praxis für Fachärzte und Allgemeinmediziner auszubauen.

Beim offiziellen Start der Obdachlosenambulanz Würzburg waren dabei (von links) Jochen Löser (ASB Schweinfurt), Dr. Guido Oster (Zahnärztlicher Bezirksverband Unterfranken), Ludwig Meckelein (ehrenamtlicher Fahrer), Dr. Marco Kellner (Zahnarzt), Dr. Katharina Orlob (Zahnärztin), Dr. Andrea Behr (Initiatorin), Nadia Fiedler (Geschäftsführerin Christophorus Gesellschaft), Sonja Buchberger (Initiatorin) und Dr. André Trojanski (Zahnarzt).Foto: Thomas Obermeier
Vor der Eröffnung der Obdachlosenambulanz wandte sich die Würzburger Straßenambulanz, die seit über 20 Jahren in der „Obdachlosenszene“ der Stadt unterwegs ist, an die Redaktion. Sie kritisierte, dass es in Zeiten, in denen finanzielle Mittel im Sozialbereich knapp werden, keine Anfrage zur Zusammenarbeit gab. Auf die Kritik angesprochen sagen Behr und Fiedler: „Sie können sich gerne melden.“ Behr betont: „Wir brauchen den Bus, um steril arbeiten zu können“, da Blut und Speichel vorkommen. „Aber wir haben die gleichen Menschen im Blick, sind keine Konkurrenz, wir ergänzen das Angebot“, sagt Fiedler.
• Aurelian Völker
• Andrea Behr
• Sonja Buchberger
28.01.2026 Auf zum Addnfahrer

Am Mittwochnachmittag fuhren wir (Sonja ASB Würzburg, Silvia ASB Forchheim, Susanne ASB Nürnberg-Fürth) zur Würzburger Palliativstation um Kevin und seinen besten Freund Manuel abzuholen. Kevin (28) war seit über 4 Jahren schwer erkrankt und sein letzter Wunsch war es den Comedian und Kabarettisten Addnfahrer noch einmal live in Erlangen mit seinen Kumpels zu erleben.
Einfach mal richtig was zum Lachen haben, das war der Plan.
Auf dem Weg nach Erlangen überlegten die Freunde miteinander, was es heute Abend zum Essen geben soll. Kevin war für Pizza und so suchten wir in der Nähe der Heinrich Lades Halle eine Pizzeria. Am Veranstaltungsort angekommen wurden wir schon von dem sehr netten Team der Halle empfangen. Man hatte uns einen Parkplatz reserviert, wirklich toll. Da Kevin nur liegend unterwegs sein konnte, sind wir erst mal über den Künstlereingang in die Halle eingelassen worden, haben dann die Pizzen abgeholt und durften in einem separaten Bereich in Ruhe genießen. Getränke wurden uns von dem Veranstalter kostenlos zur Verfügung gestellt. Ein toller Service. Frisch gestärkt duften wir unsere reservierten Plätze einnehmen, gleich neben der Liege von Kevin. Das Team der Halle hatte extra Platz dafür gemacht.
Nun legte der Addnfahrer los. Es erzählte Geschichten und Erlebnisse aus seinem Leben, die sich so, oder so ähnlich zugetragen hatten. Es war sehr lustig, schon alleine der Lacher den der Addnfahrer hatte, war ansteckend. Auch Kevin war begeistert, hat gelacht und geklatscht. Seine Freunde waren froh, diesen Abend mit ihm erleben zu dürfen. Als die Bühnenshow vorbei war durften wir wieder in den separaten Bereich und dort den Addnfahrer treffen. Der hatte gleich einige Geschenke, wie Cap, T-Shirts, Zollstock und vieles mehr für Kevin. Der freute sich natürlich. Es wurden noch gemeinsame Fotos mit den Freunden, Addnfahrer und uns zur Erinnerung gemacht. Einfach ein besonderer Abend.
Als wir uns von den Kumpels verabschiedet hatten, ging es auch an die Heimreise nach Gemünden. Kevin schlief auf der langen Fahrt gleich ein und freute sich auf seine Eltern und sein Zuhause. Als wir spät in der Nacht ihn in sein Bett brachten war dann auch für uns Feierabend.
Wir übernachteten noch in Gemünden und fuhren am nächsten Tag bei Schneefall vorsichtig nach Hause. Im Kopf noch immer den ein oder anderen Witz, den der Addnfahrer gerissen hat. Übrigens ist ein Addnfahrer ein Fahrer einer Wiesenegge, einem landwirtschaftlichen Gerät, halt eben einer der Traktor fährt im Bayrischen. Jetzt wissen wir auch Bescheid.
Vielen Dank nochmal an den Veranstalter, das Team der Heinrich Lades Halle und natürlich an den Addnfahrer. Wir wurden so freundlich empfangen und umsorgt und konnten viele tolle Menschen kennenlernen. Es war uns eine Ehre.
17.01.2026 Spendenübergabe Rodenbach

Soziales Engagement – Abschluss des erfolgreichen 700-Jahre Festes
Am dritten Wochenende im August 2025 feierten die Einwohner des Lohrer Stadtteiles Rodenbach und viele Gäste von nah und fern die urkundliche Ersterwähnung vor 700 Jahren. In die Tausende gehende Besucher und nahezu 250 Helfer erfreuten sich bei angenehmem Wetter, toller Musik, interessanter geschichtlicher Führungen und natürlich allerlei Gaumenfreuden vieler Kontakte mit lange nicht getroffenen Angehörigen und Freunden. Dieses sehr gelobte Fest hatte erfreulicherweise auch ein Ergebnis, welches den Plan, einen eventuellen Überschuss für soziale Zwecke bzw. im Ort zu verwenden, wahr werden ließ. Am Samstag, den 17. Januar 2026, konnten von Mitgliedern des Rodenbacher Festausschusses an Jörg Höhlein vom Verein „Hoffnung Schenken“ aus Neustadt am Main sowie an Susanne Flory des Projektes „Wünschewagen“ des ASB jeweils ein Scheck über 4000 € übergeben werden. Mit dem übriggebliebenen Festüberschuss werden im Laufe des Jahres auf den beiden Spielplätzen in Rodenbach überdachte Sitzgruppen aufgebaut. Wir bedanken uns nochmals sehr herzlich bei allen Helfern und Spendern, auch für großzügige Trinkgelder. Auf dem Bild kann man sehr gut die von der Neustadter Holzkünstlerin Lisa Gruber gestaltete, wunderschöne Eulen-Holzbank, die großzügigerweise von Frau Hunger gestiftet wurde, erkennen.
Text: R. Kempf
Bild: D. Grübel
09.01.2026 Aus einer Schlittenfahrt wurde eine Kutschenfahrt

Also machten wir uns mit Angelika, Wolfgang und drei Wunscherfüller:in – Volker, Norbert, Grazyna, auf den langen und zum Teil schneereichen Weg ins knapp 400km entfernte Hotel Krone, im Allgäu. Angelika erzählte mir während der Fahrt, warum sie im Allgäu eine Schlittenfahrt machen möchte. Im Allgäu war sie häufig mit ihrem Mann, allerdings immer nur im Sommer. Jetzt sollte es im Winter sein, da sie als leidenschaftliche Fotografin, Fotos während der Schlittenfahrt und der Umgebung machen wollte.
Bei einem gemütlichen Abendessen mit netten Gesprächen, wurde der nächste Tag geplant.
Bei wenig Schnee trafen wir uns in einem Bergdorf zur Schlittenfahrt, aus der dann eine Kutschenfahrt wurde. Angelika war ganz in ihrem Element. Der Fotoapparat glühte und Angelika freute sich riesig über so viele Fotomotive. Ihre Worte: „Es war entschleunigt, ich konnte loslassen. Es war soooo schön.“
Nach der Kutschenfahrt fuhren wir zu einer Aussichtsplattform am Alpsee. Unser Gast war wieder voll und ganz in die Fotographie vertieft. Auf dem Weg ins Hotel sagte Sie: Ich bin restlos zufrieden.
Später trafen wir uns im Hotel zum Abendessen und ließen den Tag noch mal Revue passieren. Angelika und Wolfgang waren glücklich. Ihr Fazit: „schöne Gegend, Hotel super, Essen hervorragend, Mitarbeiter freundlich.“ Was will man mehr.
In der Früh des nächsten Tages, ging es mit reichlich Neuschnee in die Heimat.
Mit den besten Wünschen für die Zukunft verabschiedete sich das Wünschewagenteam Grazyna, Norbert und Volker von seinem Gast.

Foto von links nach rechts Udo Feldinger (Stellvertretender Vorsitzender, ASB), Hans Werner Loew (Vorsitzender, ASB), Johanna Anken (Leiterin, Bahnhofsmission), Michael Holzwarth (Geschäftsführer, ASB), Rosemarie Binder-Linsler (Vorstandsmitglied, ASB), Michael Lindner-Jung (Geschäftsführer, Bahnhofsmission) Foto: Andreas Hackstein
Würzburg, 8. Dezember 2025 – Im Rahmen der bundesweiten Kältehilfeaktion fand am 8. Dezember auch in der Bahnhofsmission Würzburg eine Spendenübergabe statt. Der ASB Regionalverband Unterfranken überreichte Schlafsäcke und Isomatten, um obdachlose Menschen in der Region während der Wintermonate zu unterstützen und akute Notsituationen zu lindern.
Die Aktion ist Teil des erweiterten Engagements des ASB Unterfranken, der die Kältehilfeaktion in diesem Jahr verstärkt in der Region sichtbar macht. Mit der Spende sollen besonders jene erreicht werden, die die Wintermonate ohne festen Schlafplatz bewältigen müssen.
„Armut wird sichtbarer in unserer Stadt und damit auch Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Die Zahl der obdachlosen Menschen hat nicht nur in Würzburg sondern bundesweit drastisch zugenommen. Wir sehen Betroffene immer häufiger an Straßenrändern, in Windfängen und Einkaufpassagen weitgehend schutzlos den Wintertemperaturen ausgesetzt. Ein Schlafsack hält nicht nur warm, er kann Leben retten. Wie dankbar und erleichtert sind wir deshalb über die jährliche Winterhilfe des ASB, mit der wir seit vielen Jahren verlässlich rechnen dürfen“, so Michael Lindner-Jung, Geschäftsführer der Bahnhofsmission Würzburg.
ASB-Vorsitzender Hans Werner Loew hebt die Bedeutung des Engagements hervor:
„Die Kältehilfeaktion ist für den ASB Unterfranken ein wichtiges Zeichen der Mitmenschlichkeit. Mit unserer Spende möchten wir einen unmittelbaren Beitrag leisten, um obdachlose Menschen in Würzburg während der Wintermonate zu unterstützen und ihnen ein Stück Sicherheit und angemessenen Schutz zu bieten.“
Die Spendenübergabe verdeutlicht das gemeinsame Ziel, Menschen in prekären Lebenssituationen nicht allein zu lassen und ihnen niedrigschwellige, unmittelbare Hilfe zukommen zu lassen.
Text: Barbara Kopriva

Foto von links nach rechts: Jochen Löser (Geschäftsführer, ASB), Christin Gisder (Stellvertretende Leitung, Bahnhofsmission), Frau Rückert (Ehrenamt, Bahnhofmission), Gerlind Elke (Ehrenamt, Bahnhofsmission), Dr. Martin Lenhardt (Stellvertretender Vorsitzender, ASB) Foto: Andreas Hackstein
Wichtige Spende für Menschen in Notlagen – Bahnhofsmission und ASB betonen Bedeutung regionaler Unterstützung
Schweinfurt, 08. Dezember 2025 – Im Rahmen der diesjährigen Kältehilfeaktion hat der ASB Unterfranken auch die Bahnhofsmission Schweinfurt mit Schlafsäcken und Isomatten unterstützt, um obdachlosen und hilfesuchenden Menschen während der Wintermonate besseren Schutz zu ermöglichen. Mit der Aktion setzt der Verband seine regionalen Aktivitäten an mehreren Standorten fort und unterstreicht sein Engagement für Menschen in prekären Lebenssituationen.
Die stellvertretende Leitung der Bahnhofsmission Schweinfurt Christin Gisder, beschreibt die Situation vieler Hilfesuchender so: „Die Hemmschwelle der Menschen, die erst kürzlich in Obdachlosigkeit geraten sind, ist oft sehr hoch. Viele geben zunächst nicht zu, dass sie Unterstützung benötigen – sei es ein Schlafsack oder andere einfache Hilfen –, weil ihnen die Situation unangenehm ist. Erst wenn man einfühlsam nachhakt, zeigt sich der tatsächliche Bedarf. Umso wertvoller ist es, dass wir dank der Spenden des ASB Unterfranken Menschen in akuten Notlagen schnell und unkompliziert helfen können.“
Dr. Martin Lenhardt, stellvertretender ASB-Vorsitzender und Stadtratskandidat, erklärt:
„Die Kältehilfeaktion ist für uns ein zentrales gesellschaftliches Signal. Sie zeigt, dass wir als Verband nicht wegschauen, sondern dort unterstützen, wo Hilfe unmittelbar gebraucht wird – gerade hier in der Region. Mit unserer Spende möchten wir einen konkreten Beitrag leisten, um obdachlosen Menschen in Schweinfurt während der Wintermonate Schutz, Wärme und eine erste Unterstützung zu ermöglichen.“
Die Bahnhofsmission Schweinfurt ist ein niedrigschwelliger Anlaufpunkt für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Die Spende des ASB Unterfranken trägt dazu bei, die steigenden Bedarfe in der kalten Jahreszeit besser auffangen zu können und betroffenen Personen eine schnelle und praktische Hilfe zu bieten.
Text: Barbara Kopriva

von links: Jörg Wehling (Ehrenamt, Bahnhofsmission), Marcel Kontschak (Geschäftsführer, ASB), Ulla Kunkel-Kolb (Ehrenamtskoordination, Bahnhofsmission), Klaus Michels (Vorstandsmitglied, ASB), Dr. Gerhard Körner (Landesvorsitzender, ASB)
Schlafsäcke und Isomatten als wichtige Hilfe während der Wintermonate

Das Ehrenamt hat viele Gesichter, mitunter auch sehr bekannte
29.09.2025 EDEKA Stenger spendet Klettergerüst an die ASB Kinderkrippe „Klinikstrolche“

Von links nach rechts: Amelie Gerlach, Alexander Stenger, Marcel Kontschak und Vanessa Freitag - Foto: Thomas Goldhammer
Die Kinderkrippe „Klinikstrolche“ in Aschaffenburg hat am 25. September 2025 von den Geschäftsführern Alexander Stenger und Matthias Stenger (EDEKA Stenger) ein neues Klettergerüst im Wert von 9.199 Euro erhalten.
Die Einrichtungsleitung Vanessa Freitag und ihre Stellvertretung Amelie Gerlach erklärten, dass die Spende den pädagogischen Alltag sinnvoll ergänze. Das neue Spielgerät unterstütze die motorische Entwicklung der Kinder und biete zusätzliche Möglichkeiten für gemeinsames Spielen.
Auch Marcel Kontschak, Geschäftsführer des ASB Unterfranken in Aschaffenburg, bedankte sich für die Unterstützung. Er hob hervor, dass Spenden dieser Art wesentlich dazu beitragen, die Betreuungsqualität weiter zu verbessern.
Mit der Spende setzt EDEKA Stenger ein Zeichen für das soziale Engagement lokaler Unternehmen, die durch ihr Handeln die Lebensqualität in der Region stärken.
Text: Barbara Kopriva (ASB-Unterfranken)
Unterfranken e.V.
Der Vorstand des ASB Regionalverband Unterfranken e.V. lädt alle Mitglieder und alle
gemäß der Satzung des ASB Landesverband Bayern e.V. zugewiesenen Mitglieder des
Landes- und Bundesverbandes zur Mitgliederversammlung
Tagesordnung:
1. Begrüßung; Feststellung von Beschlussfähigkeit und Tagesordnung
2. Bericht des Vorstandes
3. Bericht der Kontrollkommission
4. Entlastung des Vorstandes
5. Anträge
6. Verschiedenes
Auskünfte zur Stimmberechtigung und zur Satzung können zu den Geschäftszeiten in der
Geschäftsstelle eingeholt werden.
Anträge zur Mitgliederversammlung müssen spätestens 5 Tage vor der Versammlung
dem RV-Vorstand schriftlich vorliegen. Mitgliedsausweis oder Personalausweis sind zur
Versammlung bitte mitzubringen. Um Anmeldung unter 0931/25077-44 wird gebeten.
Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Unterfranken e.V.
Sekretariat
Katholischer deutscher Frauenbund, Zweigverein Birkenfeld spendet 300 Euro für den ASB-Wünschewagen

Von links nach rechts: Barbara Kopriva, Gabi Liebler, Gertrud Meister, Erika Fischer, Ingrid Hörning, Gertrud Hörning, Margit Schwab, Maria Götz
Im August trafen sich die engagierten Frauen aus Birkenfeld zum traditionellen Binden der duftenden Kräuterbüschel. Mit dieser liebevoll gepflegten Aktion planten sie am Feiertag Maria Himmelfahrt Spenden zu sammeln – diesmal jedoch für einen besonderen Zweck.
Die Spende, die nun an den ASB-Wünschewagen Würzburg überreicht wurde, stammt bereits aus einer vorherigen Aktion des Vereins. Dabei hatten die Frauen 300 Euro eingenommen, die nun dem besonderen Projekt zugutekommen: dem Wünschewagen des ASB Würzburg-Schweinfurt, der Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen Herzenswunsch erfüllt.
Die Idee, den Erlös dieser vergangenen Aktion für den Wünschewagen zu verwenden, stammt von Gabriele Liebler, Schatzmeisterin des KDFB. „Ich finde, das ist ein sehr sinnvolles Projekt, weil es Menschen noch einmal unvergessliche Momente ermöglicht“, erklärte Liebler bei der Spendenübergabe.
Der KDFB Birkenfeld ist für seine vielfältigen Hilfsaktionen bekannt. Neben der Kräuterbüschel-Aktion engagieren sich die Frauen beispielsweise beim Binden von Palmzweigen oder beim beliebten Frauenfrühstück.
Die Übergabe des Spendenschecks fand im urigen Innenhof von Maria Götz, der ersten Vorsitzenden des KDFB Birkenfeld, statt. Die Teamleiterin des ASB-Wünschewagens, Barbara Kopriva, bedankte sich herzlich:
„Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende, weil wir damit wieder weitere Wünsche von Fahrgästen erfüllen können. Ein herzliches Dankeschön an die Mitglieder des Katholischen Deutschen Frauenbundes Zweigverein Birkenfeld!“
Mit ihrem Einsatz und ihrer Herzenswärme zeigen die Frauen des KDFB einmal mehr, wie wertvoll gelebte Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft sind.
Bei Fragen zum Projekt Wünschewagen können Sie sich gerne an Barbara Kopriva (ASB Würzburg) wenden:
Engagement aus eigenen Reihen inspiriert großzügige Spende

Foto: Barbara Kopriva / Andreas Hackstein (ASB), Thomas Brandmaier (Turedancer und Wunscherfüller), Dr. Florian Lang (1. Vorsitzender Turedancer), Ansgar Epp (Wunscherfüller), Lisa Ankenbrand (Wunscherfüllerin) (von links nach rechts) bei der symbolischen Scheckübergabe.
Die Turedancer aus Zellingen haben 500 Euro an das Projekt „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bund Würzburg-Schweinfurt (ASB) gespendet. Mit dieser Spende unterstützen sie schwerstkranke Menschen dabei, sich einen letzten Herzenswunsch zu erfüllen.
Die Idee zur Spende entstand aus dem persönlichen Engagement eines Mitglieds: Thomas Brandmaier ist nicht nur Tänzer und Teil des Vorstands der Turedancer, sondern auch als ehrenamtlicher Wunscherfüller beim ASB-Wünschewagen aktiv. Seine Erzählungen über die Wunschfahrten und die bewegenden Momente mit den Fahrgästen haben den 1. Vorsitzenden der Turedancer, Dr. Florian Lang, tief beeindruckt.
Die Turedancer hoffen, mit ihrer Spende nicht nur Gutes zu tun, sondern auch weitere Vereine und Privatpersonen zu motivieren, dieses Projekt zu unterstützen.
Große Freude in der Freiwilligenagentur Würzburg - sie erhält das bagfa Qualitätssiegel

Foto: Cora Rehmann: Vertreter:innen der Freiwilligenagentur Würzburg, des ASB und des Sozialreferats der Stadt Würzburg
Die Freiwilligenagentur Würzburg hat im Juni das Qualitätssiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) verliehen bekommen. Die bagfa entwickelte das Qualitätssiegel mit anderen Mitgliedern sowie externen QM-Expert:innen. Mit dem Siegel „Erfolgreich arbeiten in Freiwilligenagenturen“ wird die Arbeit von Freiwilligenagenturen geprüft und in ihrer wichtigen Rolle, der Förderung bürgerschaftlichen Engagements, gewürdigt.
Durch ein umfangreiches Qualitätsmanagementsystem belegt die Freiwilligenagentur Würzburg damit ihre gute Arbeit als lokale Anlauf-, Beratungs- und Vernetzungsstelle für bürgerschaftliches Engagement. Um das Siegel zu erhalten müssen die fünf Arbeitsbereiche erfüllt und umgesetzt sein. Diese beschreiben die Arbeit von Freiwilligenagenturen und geben den Mitarbeitenden ein umfassendes Bild über vorherrschende Strukturen und Prozesse.
So wurden folgende Maßnahmen genau bewertet und beschrieben:
· Angebote für Freiwillige und Organisationen
· Projekte und Kooperationen von Freiwilligenagenturen
· Interessenvertretung für bürgerschaftliches Engagement
· Aufbau und Organisation der Freiwilligenagentur
· Finanzierung der Freiwilligenagentur
Wolfgang Kleiner, Sozialreferent der Stadt Würzburg, macht deutlich: „Das Siegel macht sichtbar, dass in der Freiwilligenagentur Würzburg nach überprüfbaren Qualitätsstandards gearbeitet wird. Wir sind stolz und dankbar, dass unsere Agentur dieses Siegel erhalten hat. Es ist ein Beleg für die gute Arbeit als lokale Anlauf-, Beratungs- und Vernetzungsstelle für bürgerschaftliches Engagement.“ Auch Michael Holzwarth, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bunds Regionalverband Würzburg-Schweinfurt e.V. und Kristin Funk, Leiterin des Aktivbüros der Stadt Würzburg, zeigen sich freudig über die Erreichung dieses Meilensteins. Beide betonen, dass sich dadurch die gute Zusammenarbeit zwischen Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Würzburg-Schweinfurt e.V. und dem Sozialreferat, ableiten lasse.
Das Siegel hat eine Gültigkeit bis Juni 2028, dann werden die Prozesse erneut angeschaut, ergänzt oder erweitert.
01.06.2025 Der ASB-Wünschewagen in Würzburg durfte eine besondere Unterstützung entgegennehmen: Lions Club Würzburg-Stein spendet 2.500 Euro

Der Lions Club Würzburg-Stein setzt ein starkes Zeichen für Menschlichkeit: 2.500 Euro gingen am 1. Juni 2025 an das Projekt vom Würzburger ASB-Wünschewagen, das sterbenskranken Menschen letzte Wünsche erfüllt.
Die offizielle Spendenübergabe erfolgte durch die Vertreter des Lions Clubs Würzburg-Stein –Günther Höchsmann (Schatzmeister, LC Würzburg-Stein) Dagmar Kröplin (Vorsitzende Hilfswerk für Kinder e.V.) und Herrn Udo Fuderer (Vizepräsident LC Würzburg-Stein).
gemeinsam mit Susanne Flory (Koordinatorin, ASB-Wünschewagen) und Barbara Kopriva (Teamleitung ASB-Wünschewagen) vom Wünschewagen-Team Würzburg.
Der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bund Würzburg erfüllt sterbenskranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase noch einmal einen besonderen Herzenswunsch – sei es ein letzter Besuch am Meer, ein Ausflug zu geliebten Angehörigen oder ein Konzertbesuch. Die Spende des Lions Clubs trägt dazu bei, diese kostbaren Momente weiterhin zu ermöglichen.
„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Unterstützung und sind dem Lions Club Würzburg-Stein außerordentlich dankbar. Jede Spende hilft uns dabei, auch in Zukunft Menschen einen letzten Wunsch zu erfüllen – unabhängig von ihrem finanziellen Hintergrund“, so das Team des Wünschewagens.
Das Projekt lebt vollständig von Spenden und dem ehrenamtlichen Engagement zahlreicher Wunscherfüller. Es richtet sich an Menschen, die unheilbar erkrankt sind und sich in ihrer letzten Lebensphase befinden – unabhängig von Alter, Herkunft oder Einkommen. Dank der Unterstützung wie der des Lions Clubs können Wünsche erfüllt werden, ohne dass finanzielle Mittel eine Rolle spielen.
06.06.2025 Wünschewagen zu Gast beim Feuerwehrfest in Stadlauringen

Bildunterschrift von li. Nach rechts:
Barbara Kopriva (ASB-Würzburg, Wünschewagen), Friedel Heckenlauer (Bürgermeister Stadtlauringen), Philip Schubert (Kommandant Feuerwehr Stadtlauringen), Susanne Flory (ASB-Würzburg Wünschewagen) Manfred Brand (1. Vorsitzender Feuerwehr Stadtlauringen)
Wünschewagen zu Gast beim Feuerwehrfest in Stadlauringen
Großzügige Spende beim 155-jährigen Jubiläum ermöglicht weitere Wünsche
Am 1. Juni 2025 fand in Stadtlauringen das große Feuerwehrfest anlässlich des 155-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr statt. Neben dem Festumzug und einer beeindruckenden Fahrzeugschau stand auch die Präsentation des Wünschewagens vom ASB Würzburg im Mittelpunkt, der der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt wurde.
Im Rahmen der Veranstaltung überreichte Kommandant Philip Schubert von der Freiwilligen Feuerwehr Stadtlauringen eine großzügige Spende an den Wünschewagen. Mit dieser Unterstützung können weitere Wunschfahrten für schwerkranke Menschen organisiert und durchgeführt werden, um ihnen unvergessliche Momente zu ermöglichen.
Zahlreiche umliegende Feuerwehrvereine beteiligten sich mit einem festlichen Umzug, der die Verbundenheit und das Gemeinschaftsgefühl der Region eindrucksvoll zeigte. Die Schirmherrschaft des Festes hatte Bürgermeister Friedel Heckenlauer übernommen, der die Bedeutung des Engagements der Feuerwehr sowie die wichtige Arbeit des Wünschewagens besonders hervorhob.
Das Team vom Wünschewagen (Susanne Flory, Koordination Wünschewagen) und Barbara Kopriva (Teamleitung Wünschewagen) bedankt sich herzlich für die Einladung und die großzügige Spende der Freiwilligen Feuerwehr Stadtlauringen. „Wir freuen uns sehr, Teil dieses besonderen Festes gewesen zu sein und sind dankbar für die Unterstützung, die es uns ermöglicht, weitere Wünsche wahr werden zu lassen“, so Barbara Kopriva Teamleitung Wünschewagen ASB Würzburg.
04.05.2025 Gruppenführerlehrgang

Herzlichen Glückwunsch an die stellvertretende Staffelleitung Bettina Amrhein und Corinna Oestel der Rettungshundestaffel Würzburg-Mainfranken zum erfolgreichen Abschluss des Gruppenführerlehrgang in Lauf.
An vier Onlineschulungen und sechs Tagen in Präsenz haben sich die beiden das theoretische Wissen angeeignet, aber auch in praktischen Übungen ihre Führungsfähigkeiten trainiert und die abschließende Prüfung mit Erfolg gemeistert.
Wir sind stolz auf euren Erfolg und Wissen, dass ihr im Einsatz in eurer zukünftigen Führungsfunktion großartige Arbeit leisten werdet!
Somit verfügt die Rettungshundestaffel Würzburg-Mainfranken nun über insgesamt drei ausgebildete Gruppenführer
17.04.2025 Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung
Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Würzburg-Schweinfurt e.V.
Tagesordnung:
1.Formalien
2.Zustimmung des Verschmelzungsvertrages mit dem ASB Regionalverbandes Bayerischer Untermain e.V. (Urkunde des Notars Löffler in Würzburg vom 11.04.2025 UVZ-Nr.614/25)
3.Änderung der Satzung
Inhaltsverzeichnis, § 1 Abs. (1), § 2 Abs. (3), § 4 Abs. (1), § 10 Abs. (3), Ziffer 1 und 2, § 10, Abs. (6), (6a), § 11 Abs. (4) § 16, Abs. (2) werden wie folgt geändert:
Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Unterfranken e.V.
§ 1 Abs. (3) wird wie folgt geändert:
Er betreibt drei Geschäftsstellen in Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg.
§ 1 Abs. (4) wird wie folgt geändert:
Der Tätigkeitsbereich des Regionalverbandes ist das Gebiet des Regierungsbezirks Unterfranken mit den drei Planungsregionen Aschaffenburg, Würzburg und Schweinfurt.
§8 Abs. (3) wird wie folgt geändert:
Der Mitgliedsausweis, der Dienstausweis – außer im Fall des Abs. 1 Ziffer 4 – und das zeitweise überlassene Eigentum der Organisation ist bei Beendigung der Mitgliedschaft an den Regionalverband zurückzugeben.
§ (9) wird hinzugefügt
4. die Geschäftsführung
§ 10 Abs. (6) es wird ergänzt:
und im Anzeigenteil der Würzburger und Schweinfurter Main-Post sowie im Aschaffenburger Main Echo.
§ 11 Abs. (1) wird ergänzt:
Der Vorstand führt die Geschäfte des Regionalverbandes eigenverantwortlich und gewissenhaft.
§11 Abs. (2) Ziffer 1 wird wie folgt geändert:
1. die Mitglieder der Geschäftsführung auszuwählen, einzustellen und zu entlassen sowie als besondere Vertreter nach §30 BGB zu bestellen und abzuberufen.
§11 Abs. (2) Ziffer 8 wird wie folgt geändert:
8. nach Anhörung der Kontrollkommission einen externen Wirtschaftsprüfer auszuwählen und zu beauftragen sowie den Jahresabschluss einschließlich des Lageberichts und der Prüfung der Geschäftsführung zu verabschieden,
§11 Abs. (4) wird wie folgt geändert:
1. dem/der Vorsitzenden,
2. bis zu drei stellvertretenden Vorsitzenden,
3. fünf bis acht weitere Vorstandsmitglieder.
Bei der Zusammensetzung des Vorstandes soll die Repräsentanz der Planungsregionen sowie Punkt VI, Ziffer 3.2. der Bundesrichtlinien berücksichtigt werden.
§11 Abs. (11) wird wie folgt geändert:
drei Geschäftsführer
§13 Abs. (2) Ziffer 2 wird ergänzt:
2. die gemeinsame verantwortliche operative Gesamtleitung der Geschäftsstelle und Einrichtungen des Regionalverbandes,
§13 Abs. (5) wird wie folgt geändert:
Der/Die Geschäftsführer hat/haben die Mitglieder des Vorstandes vierteljährlich schriftlich über die Entwicklung des Wirtschaftsplanes und bedeutende Vorgänge im Regionalverband zu unterrichten. Näheres regelt die Geschäftsordnung über die Zusammenarbeit von Vorstand und Geschäftsführung.
§13 Abs. (7) wird wie folgt geändert:
30. Juni
4.Zuwahl Vorstand
5.Zuwahl Kontrollkommission
6.Anträge und Verschiedenes
Auskünfte zur Wahlberechtigung und zur Satzung sowie der Verschmelzungsvertrag, der Verschmelzungsbericht und die Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre des Arbeiter-Samariter- Bund Regionalverband Würzburg-Schweinfurt e.V. und des Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Bayerischer Untermain e.V. können zu den üblichen Zeiten in der Geschäftsstelle eingesehen werden. Anträge zur Mitgliederversammlung und zu den Delegiertenwahlen müssen spätestens 5 Tage vor der Versammlung dem RV-Vorstand vorliegen. Mitgliedsausweis oder Personalausweis sind zur Versammlung mitzubringen. Um Anmeldung unter 0931/25077-44 wird gebeten.
Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Würzburg-Schweinfurt e.V.

Noch einmal Pinguine live sehen,
der große Wunsch von Jutta noch einmal Pinguine im Zoo beobachten.
Zügig ging die Reise von Bad Brückenau nach Frankfurt in den Zoo. Unser Fahrgast Jutta wurde von ihrem Ehemann im Wünschewagen begleitet und ihre Familie erwartete uns im Zoo. Jutta ist schwer an Krebs erkrankt, kann nur wenige Schritte laufen und benötigt bei Bedarf Sauerstoff.
Flugs ging es zum verabredeten Treffpunkt im Zoo, wo Jutta schon von den Tierpflegern erwartet wurde. Jetzt wurde ihr auch klar warum wir uns so schnell, ohne die Tiere zu beobachten durch den Zoo bewegt haben.
Nach der Begrüßung durch die Tierpfleger verschwand Jutta und ihre Tochter hinter dem großen Tor in den Pinguinbereich. Als wir sie von dem Besucherbereich wieder sehen konnten, hatte sie dicke gelbe Gummihandschuhe an. Die Tierpfleger hatten Eimer voller Fische zur Fütterung bereitgestellt und schnell war Jutta in das Fütterungsritual eingewiesen. Hochkonzentriert war sie in ihrem Element, mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht. Sie war so ergriffen von den Pinguinen das sie das Angebot der Tierpfleger noch Kamele und Flusspferde zu füttern abgelehnt hat.
Nun haben wir für unser eigenes leibliches Wohl gesorgt. Bei einem kleinen Imbiss mit Pommes, Bratwurst und Cola haben wir uns gestärkt und die anderen Zootiere besucht.
Jutta wollte gerne noch Flugzeuge beobachten. Wir sind mit dem Wünschewagen in die Nähe der Landebahn des Frankfurter Flughafens gefahren und mit dem Rollstuhl standen wir nun direkt am Zaun zur Landebahn.
Anschließend haben wir uns auf den Heimweg nach Bad Brückenau gemacht. Zum Abschluss ließen wir uns mit leckerem Essen in einem feinen italienischen Ristorante verwöhnen.
Jutta hat den Tag im Kreise ihrer Familie sehr genossen. Hatten wir doch warmes und sonniges Wetter. Am Abend war Jutta sehr müde und glücklich, sie war bei „ihren“ Pinguinen. BK
05.04.2025 Berufsinformationsmesse Würzburg

Am Samstag, den 5. April 2025, präsentierte sich unser Verband mit einem Stand auf der Berufsinformationsmesse Würzburg in der tectake Arena. Trotz des herrlichen Sonnenscheins war die Veranstaltung gut besucht.
Unser Team informierte interessierte Besucherinnen und Besucher über unsere drei Ausbildungsberufe: Bürokauffrau/-mann, Notfallsanitäter/-in und Pflegefachkraft. Neben den spezifischen Ausbildungsinhalten stellten wir auch unseren Verband und seine vielfältigen Tätigkeitsfelder vor.
Der Erfolg unserer Präsenz bei der Messe wurde besonders durch die Kollegen und Kolleginnen ermöglicht, die sich Zeit nahmen, um potenzielle Auszubildende zu beraten und Fragen zu beantworten.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, die zum Gelingen dieses wichtigen Tages beigetragen haben! bk
01.04.2025 KVG-Belegschaft spendet für Wünschewagen
und auf Weihnachtspräsente verzichteten, wie uns Herr Bichtemann, Geschäftsführer der KVG, mitteilte. Die Geschäftsführung rundete den Betrag noch auf und somit kam es zu unserer Spendenübergabe mit einem Betrag von 1.750,- Euro, bei der wir auch den Aschaffenburger Landrat Dr. Alexander Legler begrüßen durften. Alles in Allem ein sehr schöner Termin, der auch den jungen Reporter der lokalen Presse nicht unberührt ließ.

Fotograf: Thomas Goldhammer
Von links nach rechts: Marc Bichtemann / Geschäftsführer KVG, Marcel Kontschak / Geschäftsführer ASB RV Bayerischer Untermain e.V., Claudia Stubner / Teamleitung ASB Wünschewagen, Dr. Alexander Legler / Landrat Aschaffenburg
27.03.2025 Großzügige Spende für das Projekt Wünschewagen

Foto: Barbara Kopriva
Bildsignatur von links Ansgar Epp (Wunscherfüller, ASB), Lisa Ankenbrand (Wunscherfüllerin, ASB), Peter Straub (Oberbauleiter, Josef Hell), Andreas Hackstein (Öffentlichkeitsarbeit, ASB)
Spendenaktion erfüllt letzte Wünsche schwerstkranker Menschen und unterstützt das ehrenamtliche Engagement des ASB-Wünschewagen-Teams.
Das Projekt Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Würzburg-Schweinfurt e.V. durfte sich über eine großzügige Spende in Höhe von 1.500 Euro freuen. Die Spende wurde von Peter Straub, Oberbauleiter bei der Firma Josef Hell, überreicht. Auf den ASB und das besondere Projekt aufmerksam geworden war er durch einen Informationsstand.
Anstatt seinen runden Geburtstag mit einer großen Feier zu begehen, entschied sich Peter Straub dazu, das Geld für einen guten Zweck zu spenden. Sein Motto: „Wenn es einem gut geht, kann man auch etwas abgeben.“ In diesem Sinne unterstützt er mit seiner Spende das Projekt Wünschewagen.
Peter Straub zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der ehrenamtlichen Wunscherfüllerinnen und Wunscherfüller und lobte ihr großes Engagement für die Begleitung und Betreuung der Fahrgäste. Der ASB Würzburg und das gesamte Team des Wünschewagens bedanken sich herzlich für diese wertvolle Unterstützung, die dazu beiträgt, weitere Wunschfahrten zu ermöglichen.
Der Wünschewagen des ASB erfüllt schwerstkranken Menschen ihren letzten Wunsch und ermöglicht ihnen eine Fahrt an einen besonderen Ort – sei es ans Meer, zu einem Konzert oder zu einem Familientreffen. Finanziert wird das Projekt ausschließlich durch Spenden und das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Helferinnen und Helfer.
Für weitere Informationen oder Spendenmöglichkeiten besuchen Sie bitte die Website des ASB oder kontaktieren Sie uns direkt. bk
04.03.2025 Häzfeld Helau - ASB Helau

26.02.2025 Spendenübergabe Wünschewagen

Foto: Barbara Kopriva
11.02.2025 Zappenduster
Der ASB unterstützt die Aktion der Blindeninstitutsstiftung Würzburg

Ohne Vielfalt wäre es jetzt schon zappenduster!
Ohne Menschen aus aller Welt wäre es in der Pflege, im Gesundheitswesen
und in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung schon
lange zappenduster.
Sie arbeiten täglich mit Herz und Engagement in den helfenden Berufen.
Sie entlasten auch unsere langjährig beschäftigten Mitarbeitenden
und stärken den sozialen Zusammenhalt in unserem Land.
Doch statt Dankbarkeit erleben viele Menschen aus anderen Ländern
Skepsis oder Ablehnung. Das muss sich ändern!
Wir sagen Danke!
In den Organisationen des Bündnisses Dienst-Tag für Menschen
arbeiten Menschen aus über 70 Nationen. Sie sind unverzichtbar für
unser Gesundheits- und Sozialsystem. Deshalb sagen wir Danke!
Wir fordern von der Politik einen respektvollen, lösungsorientierten
und bedachten Umgang mit dem Thema Migration – gerade jetzt, im
Vorfeld der Bundestagswahl 2025.
Unsere Forderungen:
• Verlässliche Einwanderungsmöglichkeiten für Mitarbeitende
im Gesundheits- und Sozialwesen
• Schnelle und unbürokratische Anerkennung von Berufsabschlüssen
• Unterstützung für Asylsuchende, möglichst schnell eine Arbeitserlaubnis
zu erhalten, um den Pflegenotstand zu entlasten
• Faire Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen für alle
• Ein klares politisches Bekenntnis gegen Diskriminierung und
für gesellschaftlichen Zusammenhalt
Die Politik muss handeln! Migration in helfende Berufe zu erschweren,
gefährdet die Versorgung und Unterstützung von pflegebedürftigen,
kranken und behinderten Menschen.
Ohne Vielfalt wäre es jetzt schon zappenduster!
Erfahre mehr unter www.dienst-tag.de
BK

25.01.2025 Gustav Gunsenheimer-Stiftung spendet 2.500 Euro an den Wünschewagen

von links: Jochen Löser (Geschäftsführer ASB), Gerhard Vogt (Vorstandsmitglied Stiftung), Barbara Kopriva (Koordinatorin des Wünschewagens) und Thomas Ganzinger (Vorstandsmitglied Stiftung)
23.01.2025
Hilfe in der frostigen Nacht: Der Arbeiter-Samariter-Bund Würzburg-Schweinfurt e.V. spendet 50 Winterschlafsäcke an die Bahnhofsmission Würzburg

Würzburg, 15. Januar 2025 – Die erste frostige Nacht des Jahres macht einmal mehr deutlich, wie dringend Unterstützung für obdachlose Menschen benötigt wird. Während die meisten Menschen in dieser eisigen Kälte die Wärme ihrer Wohnungen genießen, sind andere auf der Straße und suchen verzweifelt nach Schutz. Die Bahnhofsmission Würzburg ist in solchen Situationen eine unersetzliche Anlaufstelle.
Es ist eine der ersten frostigen Nächte in diesem Jahr – eiskalt, aber immerhin soll es diese Nacht trocken bleiben. Es ist kurz nach zwölf, als ein Mitarbeiter der Bahnhofsmission zu seinem zweiten Rundgang um den Bahnhof aufbricht. Der Bahnhofsvorplatz ist weitgehend leer: Ein paar Personen hetzen von der gerade ankommenden Straßenbahn in Richtung der Bahnhofshalle, weitere stehen etwas abseits in der Dunkelheit bei den Fernbushaltestellen und einige sitzen einfach nur am Rand des Platzes – auf den Bänken oder gar auf dem kalten Asphalt. Für sie gibt es hier keinen Anschlusszug, keinen Bus, der sie abholt. Sie warten nur darauf, dass die Nacht vorbeigeht.
Für die Betroffenen, die ist die Bahnhofsmission durch ihr 24-Stunden-Angebot jederzeit erreichbar. Die Einrichtung versteht sich als erste und letzte Anlaufstelle für Menschen mit sozialen Problemen. Tagsüber bekommen sie hier Essen, Wärme und unbürokratische Hilfe. Die Mitarbeiter vermitteln, stellen Kontakte zu anderen Einrichtungen her und haben auch für seelische Probleme stets ein offenes Ohr. Nachts bietet die Bahnhofsmission einen oft lebensrettenden Schutzraum für Frauen und leistet durch die Ausgabe von Decken, Isomatten und Schlafsäcken an obdachlose Menschen Unterstützung im Kampf gegen die Kälte.
Um diese Unterstützung weiterhin leisten zu können, ist die Bahnhofsmission auf Mithilfe angewiesen. In diesem Winter hat der Arbeiter-Samariter-Bund Würzburg-Schweinfurt e.V. erneut ein Zeichen der Solidarität gesetzt und 50 hochwertige Winterschlafsäcke gespendet. Die Zuwendung ist Teil eines kontinuierlichen Engagements des ASB, der sich bewusst entschieden hat, die Bahnhofsmission Würzburg auch im neuen Jahr zu unterstützen. Die gespendeten Schlafsäcke werden an Hilfebedürftige ausgegeben, die sonst ungeschützt der Kälte ausgesetzt sind. „Diese Unterstützung gibt den Menschen nicht nur Wärme, sondern auch ein Stück Lebenssicherheit zurück“, bestätigt und bedankt sich Geschäftsführer Michael Lindner-Jung im Namen des Teams der Bahnhofsmission für die großzügige Spende.
16.01.2025
Mit Musik Herzen öffnen: Willanzheimer Spende unterstützt letzte Wünsche

Willanzheim, 16. Januar 2025 – Der Musikverein Willanzheim hat im Rahmen seines Weihnachtskonzerts am 15. Dezember 2024 in der St.-Martin-Kirche eine beeindruckende Spendensumme von 1.250 Euro gesammelt. Diese wurde an den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Würzburg-Schweinfurte e.V. übergeben.
Die Idee, den Wünschewagen zu unterstützen, entstand auf ungewöhnliche Weise: Sonja Hofmann, Kassiererin des Musikvereins, wurde über einen WhatsApp-Status auf das Projekt aufmerksam. Das Bild wurde von der ehrenamtlichen Wunscherfüllerin Sonja Riegler geteilt, die sich für den Wünschewagen engagiert.
„Das Projekt ist einfach cool und sinnstiftend“, erklärte Niklas Hein, Vorsitzender des Musikvereins Willanzheim. „Es ist ganz konkret vorstellbar, was mit dem Geld passieren wird, und genau das hat uns überzeugt.“
Der ASB-Wünschewagen erfüllt Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch. Egal, ob ein Besuch am Meer, ein Konzert oder das Wiedersehen mit geliebten Menschen – die Fahrten werden kostenlos und individuell organisiert. Die Spende aus Willanzheim hilft, solche unvergesslichen Erlebnisse weiterhin möglich zu machen.
„Wir sind dem Musikverein Willanzheim zutiefst dankbar für diese großzügige Unterstützung“, betont Barbara Kopriva, Teamleitung des Wünschewagens beim ASB. „Jede Spende trägt dazu bei, Menschen in ihrer schwersten Zeit ein Lächeln zu schenken und letzte Wünsche wahr werden zu lassen.“




