Ohne Barrieren für Alle
"ohne BaRriEReN für ALLe"

Offene Behindertenarbeit

Die barrierefreien Freizeitangebote des ASB

Die Offene Behindertenarbeit (OBA) bietet für Menschen mit Körperbehinderung Treffen,
Veranstaltungen sowie Tagesausflüge für Teilnehmer aus den Bereichen Würzburg, Kitzingen
und Main-Spessart an. Diese Angebote haben für Menschen mit Behinderung einen
großen Stellenwert, da sie dort Gemeinschaft erfahren und viele schöne Erlebnisse sammeln.
Die bei allen Angeboten eingesetzten Spezialfahrzeuge bieten die Möglichkeit, Personen im
Rollstuhl sitzend zu befördern. Die Angebote werden so organisiert, dass die Ausflugsziele
barrierefrei zugänglich sind, behindertengerechte Toiletten zur Verfügung stehen und
Unterstützung durch ein ehrenamtliches Helferteam gewährleistet ist.

 

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OBA Tagesausflüge

Von März bis November finden seit 1985, meistens an Samstagen, zahlreiche Tagesausflüge statt, an denen Menschen mit Gehbehinderung und eine Begleitperson teilnehmen können.
Wir erleben Stadtführungen, Schifffahrten, Gartenschauen, Schloßführungen, Museen, Zoo's, Freizeitpark's und vieles mehr.
Für eine Möglichkeit zum Mittagessen ist immer gesorgt.
Zeit für Kaffee und Kuchen ist eingeplant.
Die Fahrten sind immer barrierefrei.
Wir stellen sicher, dass rollstuhlgeeignete Toiletten aufgesucht werden können.100612Schiffahrt.jpg
Ein ehrenamtliches Helferteam steht unterstützend zur Seite.
Nette Begegnungen und Geselligkeit sind bei jedem Ausflug inbegriffen.
Die Ausflüge finden bei jedem Wetter statt. 

OBA Stammtische

Die OBA Stammtische in Würzburg, Marktheidenfeld, Gemünden und Kitzingen sind offene Treffen für alle Interessierten.
Die Treffpunkte sind einschließlich der Toiletten barrierefrei.
Es sind immer ehrenamtliche Helfer dabei, die Sie unterstützen, falls Hilfe benötigt wird.
 
Der  Stammtisch für Würzburg und Umgebung findet jeden Monat immer immer am ersten Dienstag von 19:00 bis 21:00 Uhr in der Gaststätte zur Herieden (Sportgaststätte SV Heidingsfeld) im Heriedenweg 5 im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld statt.110521StammtischWürzburg.jpg
 
Der Stammtisch für Kitzingen und Umgebung findet monatlich immer am letzten Donnerstag von 18:00 bis 20:00 Uhr in der Sportgaststätte Albertshöfer Str. 14 in Mainstockheim statt.
 
Der Stammtisch in Main-Spessart findet monatlich jeden letzten Mittwoch von 17 bis 19  Uhr in der Gaststätte "Zum letzten Hieb" in Gemünden-Langenprozelten statt.110526StammtischKitzingen.JPG
 
Zum Café-Treff Main-Spessart kommen wir monatlich jeden ersten Donnerstag von 14:30 bis 16:30 Uhr im Café Franck-Stuben in Marktheidenfeld zusammen.
 
Jeder ist willkommen. Trauen Sie sich! Wir freuen uns auf Sie. 

OBA Reisen

Mit langjähriger Erfahrung organisieren wir im Jahr zwei Mehrtagesfahrten für Menschen mit erheblicher Gehbehinderung und deren Angehörigen.
Die Reisen sind durchgängig barrierefrei geplant und ausgearbeitet.
Ein erfahrenes Helferteam steht den Teilnehmern unterstützend zur Seite.
Das Programm  ist vielseitig, interessant und erlebnisorientiert.
Bewährte Ziele sind der Ammersee,  Tirol, Oberbayern und Sachsen.100802ReisenBerlin.jpg
Beliebt sind auch die Städtereisen nach Berlin, Erfurt und Hamburg.
Naturerlebnis bieten der Bayerischen Wald, die Lüneburger Heide und der Schwarzwald.

OBA Frauengruppe

Die Frauengruppe trifft sich jeden letzten Freitag im Monat von 16:30 bis 18:00 Uhr in der ASB-Begegnungsstätte und nimmt sich aller Themen rund ums "Frausein" an.
Im Vorfeld überlegen die Teilnehmerinnen gemeinsam mit Gruppenleitung und dem Helferteam, was sie dieses Mal unternehmen möchten. Bei schönem Wetter machen sie z.B. Ausflüge in Würzburg oder die nähere Umgebung zum Picknicken oder Eis essen. In der kälteren Jahreszeit treffen sie sich meistens in der ASB-Begegnungsstätte zu gemeinsamen Aktivitäten, wie Kochen, Backen, Basteln, Filzen, Töpfern oder Singen.110501Frauengruppe.JPG
Ein besonderes Projekt war die Teilnahme am Kunstwettbewerb "Nimm Platz". Innerhalb eines Jahres gestalteten die Frauen einen Stuhl, der anschließend in einer Ausstellung präsentiert wurde.
Die ASB-Begegnungsstätte ist barrierefrei und verfügt über zwei behindertengerechte Toiletten.
Ein ehrenamtliches Helferteam steht unterstützend zur Seite.

OBA Kino- und Spielegruppe

Die Kino- und Spielegruppe trifft sich jeden zweiten
Dienstag im Monat von 19 bi100511kinogruppe.jpgs 21 Uhr in der ASB-Begegnungsstätte.
Abwechselnd werden dort Wunschfilme angeschaut oder Spieleabende durchgeführt.
Auch wird in regelmäßigen Abständen ein Filmbesuch in einem barrierefreien Kino mit eingeplant.
Die ASB-Begegnungsstätte ist barrierefrei und verfügt über zwei behindertengerechte Toiletten.
Ein ehrenamtliches Helferteam steht bei jeder Veranstaltung unterstützend zur Seite.

Alle Termine im Überblick



Bilder und Geschichten von unseren Ausflügen und Reisen

Zum Ansehen der Bilder zu unseren Ausflugs- und Reisegeschichten, einfach die hervorgehobenen Worte anklicken.

07.05.2022 OBA Ausflug Tropfsteinhöhle Eberstadt

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Nach dem sehr guten Mittagessen im Gasthof zur Wanderlust besuchten wir die Eberstädter Tropfsteinhöhle. Die ist etwa 600 Meter Lang und durchgehend mit dem Rollstuhl befahrbar. Durch die Führung erfuhren wir alles über die Entstehung und Entdeckung der Höhle, die etwa 200000 Jahre alt ist. Fast am Ende der Höhle fanden wir die Hochzeitstorte. Das ist ein riesiger, glänzender Tropfstein, den man aber leider nicht essen kann. Deshalb mussten wir nochmals in die Fahrzeuge steigen um zum Café Auszeit zu fahren. Der Kuchen dort war zwar nicht so groß wie die Hochzeitstorte, schmeckte dafür aber umso besser. Damit niemand weglaufen konnte saßen wir alle hinter dem Zaun.          RHK

23.04.2022 OBA Ausflug Fischmarkt in Aschaffenburg

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Auf der Fahrt zum Fischmarkt in Aschaffenburg kehrten wir im Brunnenhof in Weibersbrunn zum Mittagessen ein. Trotz des Marktes in Aschaffenburg fanden wir für unsere 5 Fahrzeuge einen Parkplatz in der Innenstadt. Von dort aus war es nicht weit bis zum Fischmarkt, wo es von Brathering bis zur Makrele allerlei Fischspezialitäten zum Probieren gab. Einige Teilnehmer bevorzugten lieber Süßes, von dem es dann noch mehr im Café Hench gab, wo wir uns nach einem Stadtrundgang in kleinen Gruppen wieder getroffen haben. 


13.04.2022 OBA Ausflug Pfalzmuseum Forchheim

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Nach zwei Absagen wegen Corona, konnten wir in diesem Jahr endlich die Osterausstellung im Pfalzmuseum in Forchheim besuchen. Uns erwartete eine Bunte Sammlung von Eiern und Gegenständen rund um den Osterbrauch und die Osterbrunnen in der fränkischen Schweiz. Verschiedene Färbetechniken und Bearbeitungen von Ostereiern wurden in Schaukästen erklärt. In der Marienkapelle wurden Osterkrippen ausgestellt. In Dioramen, die auf den Kirchenbänken standen, wurde die Passion mit kleinen Figuren, die alle prächtige Kleider trugen vor historischer Kulisse nachgestellt. Da auch die Innenstadt von Forchheim sehr holprig ist, wurde gemeinsam entschieden den Stadtrundgang mit den Autos zu machen. Dabei kamen wir an dem Schiefen Haus vorbei, das einst eine Mühle war und sich im Lauf der Zeit in den Fluss Wiesent geneigt hat. Das einst dort beheimatete Gasthaus musste Schließen, weil die Gläser immer von den Tischen rutschten. Auf dem Heimweg kehrten wir noch zum Kaffeetrinken im Pilatus Hof ein, wo außerdem noch viele landwirtschaftliche Produkte, Bier und Gewürze erstanden werden konnten.
 


09.04.2022 OBA Ausflug Spitalmuseum Aub

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Nach einem letzten heftigen Schneefall in diesem Frühjahr erwartete uns das Spitalmuseum in Aub bei strahlendem Sonnenschein. In der kurzweiligen Führung erfuhren wir allerhand wissenswertes über das Leben und die Pflege im Mittelalter. Der Zugang zur Spitalkirche schließt sich direkt an den Flur des Spitals an, sodass die Spitalbewohner auch am Gottesdienst teilnehmen konnten, wenn sie nicht mehr laufen konnten. Einige Zimmer hatten sogar Fenster zum Kirchenschiff. Die anschließende Stadtführung war wegen dem holprigen Pflaster für Alle etwas aufrüttelnd. Beim Kaffeetrinken in der Bäckerei Schedel ging es dann etwas eng zu, weil wir so viele waren. Der herrliche Kuchen schmeckte uns trotzdem wunderbar und es gab viel zu lachen. Auf der Heimfahrt war der ganze Schnee verschwunden. 
 


05.02.2022 SchokoSchoko

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Auf dem Programm der OBA stand Anfang Februar das Thema Schokolade. Leider konnten wegen Corona wieder nicht alle teilnehmen, die dieses süße Thema interessiert hätte. Frau Julia Groothedde führte uns in Ihrem Workshop anschaulich und unterhaltsam durch die verschiedenen Aspekte des Anbaus von Kakao bis hin zur Herstellung von Schokolade. Wir durften Kakaobohnen probieren, selbst Schokolade aus den verschiedenen Zutaten herstellen, die Frau Groothedde mitgebracht hatte und schließlich Schokolade unterschiedlicher Herkunft verkosten. Gunther verkaufte uns dann noch seine von ihm hergestellte Schokolade mit einer überzeugenden Werbeeinlage. Abschließend gab es reichlich Kaffee und den von unseren Helfern selbst gebackenen Kuchen. Weil das Alles dann doch ganz schön süß war, hatte eine Teilnehmerin zum Glück auch an herzhafte Wurst mit Bauernbrot und Kochkäse gedacht. Wir freuen uns schon wieder auf uner nächstes Treffen.                                                                            RHK


15.01.2022 OBA Ausflug Palmengarten

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Foto: Andrea Wischert 

Nachdem das Musical Holiday on Ice wegen Corona kurzfristig abgesagt wurde, ist die OBA mit den angemeldeten Teilnehmern nach Frankfurt in den Palmengarten gefahren.

Dort erwartete uns eine sehr schöne Sammlung aller Arten von Palmen und Kakteen. Nach einem ausgedehnten Rundgang durch die verschiedenen Gewächshäuser trafen wir uns wieder im Eingangsgebäude.

Auf dem Rückweg mit einer Stadtrundfahrt in Frankfurt kehrten wir wieder einmal im beliebten Brunnenhof in Weibersbrunn zum Abendessen ein. Trotz verschärfter Corona Regeln, war der Ausflug ein guter Start ins Ausflugsjahr 2022 an dem wegen begrenzter Kapazitäten leider nicht Alle teilnehmen konnten. 

rhk



18.09.2021 Kürbisausstellung Ludwigsburg

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Von Ludwigsburg am Sommerende ruft uns das blühende Barock.
Der Kürbis steht im Mittelpunkt, was uns dort hinzufahren lockt.
Die Schau ist bunt und prächtig, die Kürbisse sind wirklich mächtig.
Der Tag ist heiß die Sonne scheint und alle freu‘n sich, keiner weint.
Ein Sonnenbrand tut keinem gut, drum bau‘n wir uns ne‘n Zeitungshut.
Dem Andi reichts, er will ein Bier, da wären‘s schon gleich mehr als vier.
Die Kürbiskerne sind recht teuer, dem Robert ist das nicht geheuer.
Nach dem Kaffee geht es nach Haus, das macht den wenigsten was aus.
Wir freu‘n uns auf ein Widersehn, es ist ja immer wieder schön, 
mit Freunden und auf Reisen geh’n.

RHK


15.08.2021 Zweite Mehrtagesfahrt Kirchberg in Tirol

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Weil es so wunderschön war, fuhren wir mit einer zweiten Gruppe gleich in der folgenden Woche noch einmal nach Kirchberg zum Bräuwirt.
Die Wettervorhersage war für die ganze Woche sehr schlecht.
Am Morgen zeigten sie die Berge wolkenverhangen und trüb.
Wir entschieden uns daher für eine Wanderung im Aschauer Tal, die uns zur Alm Kasplatzl führte.
Dort kam entgegen der Wettervorhersage die Sonne hervor und steigerte sofort unsere Laune.
Auf dem Rückweg kamen wir an einem Wasserfall vorbei, über den in luftiger Höhe eine Hängebrücke führte.
Zur Sicherheit las uns unser Pastoralreferent beim Überqueren der Brücke aus der Bibel.
Am Dienstag suchten wir in Rattenberg den alten Silberstollen, den wir in der vorherigen Woche nicht gefunden hatten.
Am Achensee parkten wir in respektvollem Abstand am Fahrkartenhäuschen und warteten auf unser Schiff.
Am Ende der Fahrt auf dem Achensee, ging uns fast eine Teilnehmerin verloren, weil sie an der falschen Anlegestelle aussteigen wollte.
Auf unserem Rückweg besuchten wir noch den Friedhof ohne Tote, auf dem eine Sammlung merkwürdiger Grabinschriften gezeigt wird.
Die Krimmler Wasserfälle hatten am Mittwoch sehr viel Wasser, weil es zuvor stark geregnet hatte. Deshalb waren auch die Straßen gesperrt und wir mussten über den Gerlospass und das Zillertal fahren. Dabei hatten wir einen wunderbaren Blick von Oben auf die Wasserfälle.
Am Donnerstag entspannten wir uns auf der Ehrenbachhöhe und fanden eine merkwürdige Maschine. Mit der Talfahrt in der Seilbahn ging auch diese wunderschöne Woche viel zu schnell zu Ende.
RHK


08.08.2021 Mehrtagesfahrt Kirchberg in Tirol

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Unsere OBA Reise ging in diesem Jahr nach Kirchberg in Tirol.
Auf der Hinfahrt am Sonntag machten wir Pause im Gasthof Krone in Greding im Altmühltal.
Nach 8 Stunden Fahrt erreichten wir unser barrierefreies Hotel zum Bräuwirt gleich neben der Kirche von Kirchberg, die wirklich auf einem Berg steht.
Am Montagmorgen versprach der wolkenumhüllte Blick auf den Rettenstein einen wunderschönen Tag.
Wir machten uns nach dem reichhaltigen Frühstück bei strahlendem Sonnenschein ohne Umwege auf zur Fleckalmbahn.
Der Kauf der Fahrkarten gestaltete sich wegen der komplizierten Vergünstigungen langwierig aber unterhaltsam.
Die Kabinen der Seilbahn waren sehr geräumig und boten einen fantastischen Ausblick auf das Kirchberger Tal.
An der Bergstation auf der Ehrenbachhöhe machten wir erst einmal ein Gruppenfoto.
Die Wege am Berg waren steiler als erwartet.
Die Mühen wurden belohnt von dem grandiosen Ausblick auf das Kaisergebirge.
Ein Teil der Gruppe machte sich auf den Fußweg zum Streifhaus.
Die Streif ist eine sehr steile Abfahrt, auf der seit langen Jahren im Winter berüchtigte Skirennen veranstaltet werden.
Die Klügeren bevorzugten die gepflegte Einkehr in der Sonnenalm.
Der Rückweg gestaltete sich mühsam und schweißtreibend, aber nicht für alle.
Zur Belohnung gab es Buttermilch. An der Talstation gab es die Möglichkeiten zum Einkauf.
Nach dem Abendessen besuchten wir einen Tiroler Abend, den unsere Teilnehmer gegen Ende aktiv mitgestalteten.
Nach dem Frühstück am Dienstagmorgen sammelten wir uns zur Fahrt nach Rattenberg, wo wir einen echten Cowboy trafen und eine Modenschau besuchten.
Gegen Mittag trafen wir uns am Parkplatz zur Weiterfahrt zum Achensee.
Eines der Fahrzeuge stieß mit beim Parken am Achensee mit dem Fahrkartenhäuschen zusammen.
Zum Glück fiel das Häuschen nicht in den See und wurde nur am Dach etwas beschädigt.
Die Rundfahrt auf dem Achensee war sehr gemütlich und bot einen fantastischen Ausblick über das grünblaue Wasser.
Am Mittwoch fuhren wir über Kitzbühel und den Pass Thurn zu den Krimmler Wasserfällen.
Das sind die höchsten Wasserfälle in Europa und wir konnten ganz nah herangehen.
Von der Gischt wurden wir alle ganz nass.
Am Nachmittag nutzen einige die Gelegenheit zum Trocknen und zum Stadtbummel in Kirchberg, andere besuchten das Schwimmbad am Badesee von Kirchberg.
Am Donnerstag fuhren wir dann nach Innsbruck.
Ein Teil der Gruppe machte eine Rundfahrt mit der Kutsche. Leider konnte das Pferd uns nicht sehen.
Der andere Teil besuchte die Hofkirche mit dem Grabmal von Maximilian dem Ersten.
Nach einem Rundgang durch die Innenstadt und einem Foto vom goldenen Dacherl, fuhren wir weiter zur Sprungschanze Bergisel.
Von dem Panorama Café, hatten wir einen tollen Blick auf Innsbruck und die Sprungschanze, auf der wirklich Skispringer trainiert haben.
Am Freitag besuchten wir vor der Rückfahrt nach Würzburg noch das Bergdoktorhaus und den wilden Kaser, wo wir alles über die Käsezubereitung erfuhren, den wir dann anschließend verspeisten.
Die Kühe auf dem Dach der Käserei muhten für uns zum Abschied.

 

RHK


10.08.2020 Cuxhaven Mehrtagesfahrt 2020

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Fast hätten wir bei unserer Abfahrt nach Cuxhaven die Jule vergessen, weil die sich auf einen falschen Sitzplatz gesetzt hatte. Die fast 600 Kilometer lange Fahrt nach Norden verging ohne Staus oder Pannen wie im Flug. Wir erreichten unsere Unterkunft im Dünenhof pünktlich zum Abendessen und bezogen danach unsere gemütlichen Zimmer. Am Dienstagvormittag machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf nach Döse, dem nördlichsten Punkt von Cuxhaven. Über den Deich wanderten wir bei wunderbarem Wetter bis zur Kugelbake, einem wichtigen See-Verkehrszeichen an der Mündung der Elbe. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto ohne Masken (die hatte der Wind davon geblasen) machten wir uns Beachtung der Abstandsregeln auf den Rückweg entlang des acht Metern hohen Deiches. Am Hamburger Leuchtturm an „der alten Liebe“ erwartete uns eine Führung durch den alten Hafen, bei der wir viele interessante Geschichten zu hören bekamen. Ein Teil der Gruppe machte eine Hafenrundfahrt, bei der wir erfuhren, dass die Nordseekrabben zum Pulen nach Marokko geflogen werden. Danach war wieder einmal Zeit zum Händewaschen. Am Mittwoch mussten wir wegen der Abstandsregeln die Gruppe teilen. Ein Teil von uns besuchte das Besucher-Informationszentrum Wattenmeer, in dem alles Wissenswerte ansprechend erklärt wurde. Der andere Teil von uns nahm an einer Führung durch das Wattenmeer teil. Für unsere Rollstuhlfahrer wurden zwei Watt-Mobile mit großen Reifen bereitgestellt. Die zwei Führerinnen erklärten uns das Leben im Watt und gruben einen Wattwurm aus. Die Wattwürmer fressen sich durch den Sand und reinigen ihn dabei von Bakterien und Algen. Sie hinterlassen die kleinen Häufchen, die man überall im Watt sehen und mit den Füßen fühlen kann. Stefan musste den Wattwurm dann aufessen. Jule war froh, dass sie keinen Wurm essen musste. Zum Nachtisch gab es dann noch eine Krabbe für Stefan. Nach dem vielen Händewaschen in den letzten Tagen waren heute mal die Füße dran. Für den Nachmittag hatten wir dann noch vier Strandkörbe gebucht. Strandkörbe sind bei kühlem Nordseewetter optimal zum Entspannen. Da es aber viel zu heiß war, wurden die Strandkorbbesucher ganz schnell ganz schlapp. Außerdem war über Mittag Ebbe und deshalb war kein Wasser zum Baden da. Der graue Schlamm ging bis zum Horizont. Ein Teil zog es deshalb vor, zum Shoppen zu gehen. Natürlich immer mit Mundschutz. Jule wartete so lange, bis das Meer endlich wieder zurückgekommen ist. Am Nachmittag trafen wir uns dann wieder am Besucherzentrum zur Fahrt in den Dünenhof. Einige Teilnehmer waren am Abend sehr müde. Am Donnerstag nahmen wir an der zweiten Führung durch das Watt teil, während die Anderen das Wrack und Seefahrtmuseum Windstärke 10 besuchte. Markus hätte gerne den Anker mitgenommen, der aber leider viel zu schwer war, obwohl noch Platz im Bus gewesen wäre. Gemeinsam besuchten wir am Nachmittag den Zoo im Kurpark. Die Pinguin-Familie war sehr drollig. Wir genossen einen letzten Blick über den Deich zur Elbe, bevor wir am Spätnachmittag noch einmal einkehrten. Am Freitag machten wir in Bremerhaven eine Schiffsrundfahrt durch den Containerhafen an der Wesermündung. Der Kapitän erklärte uns, wie die Container mit den riesigen Kränen auf die Schiffe geladen werden und wie schnell das alles geht. Gegenüber von der Container-Verladung sonnten sich Robben am Strand. Am Samstagvormittag gab es im hauseigenen Pool Streit um einen Badereifen. Der Gewinner war Markus, der es sich im Strandkorb gemütlich gemacht hatte. Am Nachmittag besuchten wir den Landfrauenmarkt in Ihlienworth. Dort gab es viele hausgemachte Spezialitäten und Handgemachtes. Leider war beim anschließenden Kaffeetrinken kein Kuchen mehr für Andrea und Toni übrig. Am Abend führen wir dann bei Osten mit der Schwebefähre über die Oste. Die wurde zur Kaiserzeit gebaut um den Fluss mit regem Segelschiffsverkehr und wechselnden Wasserständen zuverlässig zu überqueren. Robert hätte noch gerne das Zementmuseum in Hemmor besucht, aber die Mehrheit wollte lieber zurück zum Abendessen. Am Sonntag freuten sich Brigitte und Jule schon sehr auf die Bremer Stadtmusikanten. Nach einer spannenden Fahrt mitten ins Bremer Stadtzentrum und einem Rundgang durch die Böttcherstraße, die ein Herr Roselius, der Erfinder des Café Haag, in den 1920er Jahren gestalten ließ gab es dann ein abschließendes Gruppenfoto mit den Stadtmusikanten am Bremer Rathaus, bevor wir uns auf den langen Heimweg machten.


Bilder von unseren letzten Ausflügen

15.02.2020 Frühstück Helau

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Auch in diesem Jahr fand unser Frühstück unter dem Motto Helau wieder großen Zuspruch. Die fleißigen Helfer hatten seit den frühen Morgenstunden ein vielseitiges Buffet vorbereitet, das keine Wünsche offenließ. Andrea und Toni trugen mit ihren Outfits zur bunten Dekoration des Raumes bei. Das Sonnige Wetter verbreitete Frühlingsstimmung. Gestärkt von Lachs, Erdbeeren, Avocado, Kaviar und Butterhörnchen und gut gelaunt durch die fröhlichen Gespräche, lag danach noch ein sonniger Sonntagnachmittag vor uns.

19.01.2020 – 26.01.2020 Kurlaub in Bad Wildungen

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Fit im Alltag war unser Motto bei der ersten Mehrtagesfahrt in diesem Jahr. Bad Wildungen gehört sicher zu den bekanntesten Heilbädern in Deutschland. Im Haus Helenenquelle erwartete uns ein tolles Gesundheitsangebot. Nach einer individuellen Beratung durch die Fachärzte, konnten wir aus einem breiten Spektrum von Anwendungen wählen. Am beliebtesten waren die Hydrojetmassage, das Paraffin-Bad für die Hände und die progressive Muskelentspannung. Am Nachmittag unternahmen wir verschiedene Ausflüge zum Edersee, der Burg Waldeck und nach Fritzlar, der Stadt mit den vielen Fachwerkhäusern, natürlich immer mit Kaffee und Kuchen. Auch Bad Wildungen mit seinem großen Kurpark den Heilquellen und der hübschen Brunnenallee mit seinen kleinen Geschäften und gemütlichen Cafés bot Möglichkeiten zum spazieren und verweilen. Auf dem Heimweg besuchten wir zum Abschluss die Elisabethenkirche in Marburg und bestaunten den Elisabethenschrein. Es bestand Einigkeit darüber, diese Mehrtagesfahrt in naher Zukunft zu wiederholen.

05.08.2019 - 09.08.2019 OBA Mehrtagesfahrt ins Allgäu

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Die zweite Mehrtagesfahrt in diesem Jahr führte uns in die Nähe des Bodensees im grünen Allgäu. Obwohl der Wetterbericht durchwachsen war, besuchten wir als erstes Ziel die Alpspitze bei Nesselwang. Die Seilbahn brachte uns in Windeseile auf 1500 Höhenmeter. Bei bester Fernsicht genossen wir eine deftige Brotzeit mit Allem was dazu gehört. Am Abend bezogen wir dann unsere luxuriöse Unterkunft im Sporthotel Allgäuer Hof in Wolfegg-Altthann. Am Dienstag besuchten wir unsere Verwandtschaft auf dem Affenberg bei Salem. Begrüßt wurden wir von einer großen Gruppe von Störchen, die auf den Dächern mit ihren Schnäbeln herumklapperten. Die Berberaffen leben auf dem Affenberg in einem Gehege in freier Natur und lassen sich hin und wieder dazu herab, das Popcorn anzunehmen. Ein Affe bot uns sogar einen Platz auf der Bank an. Nur beim schieben der Rollstühle wollten die Affen nicht helfen. Irgendwann begann es dann ganz heftig zu regnen und wir flüchteten uns in den Pool in unserem Hotel. Mit dem Lifter war es auch den Rollstuhlfahrern möglich ins gut temperierte Wasser zu gelangen. Bestens gelaunt, trafen wir uns dann beim Abendbuffet bei dem es leider kein Popcorn gab. Am Mittwoch regnete heftig. Wir machten uns dennoch auf den Weg zur Insel Mainau am Bodensee.  Die Führung durch den einmaligen Park begann zunächst sehr feucht und unter Regenschirmen. Wir erfuhren sehr viel über die Insel, die Bäume, die Enten und die Pflanzen auf der Mainau. Vor dem Schloss sahen wir dann doch noch ein paar Sonnenstrahlen in Form von gelben und roten Blumenbeeten. Wegen dem regnerischen Wetter, waren wenige Besucher unterwegs. Wir haben dann aber doch noch einen getroffen, der ein Bild von uns machen konnte. Auch den Norbert haben wir wieder gefunden, nachdem er sich im Dickicht verlaufen hatte. Am Donnerstag weckte uns strahlender Sonnenschein. Genau das richtige Wetter für eine Schifffahrt auf dem Bodensee. Auf dem Marktplatz von Lindau versuchten drei von uns Ihre Reisekasse aufzubessern. Nachdem genug Geld beisammen war, konnten wir  zum Pfänder fahren. Der Pfänder ist ein Berg in der Nähe von Bregenz, von dem man einen wunderbaren Blick auf den Bodensee und die Alpen hat. Robert erklärte Andi und Carmen die Entstehung der Berge am Beispiel von Schokopudding. Gabi machte Bekanntschaft mit der kleinen Petra der es stinklangweilig war. Am Abend besuchten wir dann noch die Aufführung des Rigoletto auf der Seebühne in Bregenz. Es wurde nach Kräften gesungen, geweint und gestorben und Alle waren hingerissen. Schon war es Freitag und wir mussten uns auf die Heimreise machen. Auf dem Weg besuchten wir noch eine Käserei. Wir mussten uns verkleiden und erfuhren alles über die Käseherstellung. Anschließend gab es Käsespätzle und Käsebrote. An der Wand der Wirtsstube hing eine ganz flache Kuh, die beim Teeren der Straße von einer Walze überfahren worden war. Auf der Heimfahrt fanden wir einen Rollstuhlparkplatz, auf dem das Helferteam zur Erinnerung fotografiert wurde, damit keiner sagen kann, dass er nicht dabei gewesen ist. Wir freuen uns schon auf‘s nächste Mal.

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Andrea Wischert

Offene Behindertenarbeit
Ihre Ansprechpartnerin für Würzburg
0931/25077 - 77
E-Mail

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Robert Hiemer-Krafft

Offene Behindertenarbeit
Ihr Ansprechpartner für
MSP und Kitzingen 
0931/25077 - 48
E-Mail








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