"ohne BaRriEReN für ALLe"

Offene Behindertenarbeit

Die barrierefreien Freizeitangebote des ASB

Die Offene Behindertenarbeit (OBA) bietet für Menschen mit Körperbehinderung Treffen,
Veranstaltungen sowie Tagesausflüge für Teilnehmer aus den Bereichen Würzburg, Kitzingen
und Main-Spessart an. Diese Angebote haben für Menschen mit Behinderung einen
großen Stellenwert, da sie dort Gemeinschaft erfahren und viele schöne Erlebnisse sammeln.
Die bei allen Angeboten eingesetzten Spezialfahrzeuge bieten die Möglichkeit, Personen im
Rollstuhl sitzend zu befördern. Die Angebote werden so organisiert, dass die Ausflugsziele
barrierefrei zugänglich sind, behindertengerechte Toiletten zur Verfügung stehen und
Unterstützung durch ein ehrenamtliches Helferteam gewährleistet ist.

 

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OBA Tagesausflüge

Von März bis November finden seit 1985, meistens an Samstagen, zahlreiche Tagesausflüge statt, an denen Menschen mit Gehbehinderung und eine Begleitperson teilnehmen können.
Wir erleben Stadtführungen, Schifffahrten, Gartenschauen, Schloßführungen, Museen, Zoo's, Freizeitpark's und vieles mehr.
Für eine Möglichkeit zum Mittagessen ist immer gesorgt.
Zeit für Kaffee und Kuchen ist eingeplant.
Die Fahrten sind immer barrierefrei.
Wir stellen sicher, dass rollstuhlgeeignete Toiletten aufgesucht werden können.100612Schiffahrt.jpg
Ein ehrenamtliches Helferteam steht unterstützend zur Seite.
Nette Begegnungen und Geselligkeit sind bei jedem Ausflug inbegriffen.
Die Ausflüge finden bei jedem Wetter statt. 

OBA Stammtische

Die OBA Stammtische in Würzburg, Marktheidenfeld, Gemünden und Kitzingen sind offene Treffen für alle Interessierten.
Die Treffpunkte sind einschließlich der Toiletten barrierefrei.
Es sind immer ehrenamtliche Helfer dabei, die Sie unterstützen, falls Hilfe benötigt wird.
 
Der  Stammtisch für Würzburg und Umgebung findet jeden Monat immer immer am ersten Dienstag von 19:00 bis 21:00 Uhr in der Gaststätte zur Herieden (Sportgaststätte SV Heidingsfeld) im Heriedenweg 5 im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld statt.110521StammtischWürzburg.jpg
 
Der Stammtisch für Kitzingen und Umgebung findet monatlich immer am letzten Donnerstag von 18:00 bis 20:00 Uhr in der Sportgaststätte Albertshöfer Str. 14 in Mainstockheim statt.
 
Der Stammtisch in Main-Spessart findet monatlich jeden letzten Mittwoch von 17 bis 19  Uhr in der Gaststätte "Zum letzten Hieb" in Gemünden-Langenprozelten statt.110526StammtischKitzingen.JPG
 
Zum Café-Treff Main-Spessart kommen wir monatlich jeden ersten Donnerstag von 14:30 bis 16:30 Uhr im Café Franck-Stuben in Marktheidenfeld zusammen.
 
Jeder ist willkommen. Trauen Sie sich! Wir freuen uns auf Sie. 

OBA Reisen

Mit langjähriger Erfahrung organisieren wir im Jahr zwei Mehrtagesfahrten für Menschen mit erheblicher Gehbehinderung und deren Angehörigen.
Die Reisen sind durchgängig barrierefrei geplant und ausgearbeitet.
Ein erfahrenes Helferteam steht den Teilnehmern unterstützend zur Seite.
Das Programm  ist vielseitig, interessant und erlebnisorientiert.
Bewährte Ziele sind der Ammersee,  Tirol, Oberbayern und Sachsen.100802ReisenBerlin.jpg
Beliebt sind auch die Städtereisen nach Berlin, Erfurt und Hamburg.
Naturerlebnis bieten der Bayerischen Wald, die Lüneburger Heide und der Schwarzwald.

OBA Frauengruppe

Die Frauengruppe trifft sich jeden letzten Freitag im Monat von 16:30 bis 18:00 Uhr in der ASB-Begegnungsstätte und nimmt sich aller Themen rund ums "Frausein" an.
Im Vorfeld überlegen die Teilnehmerinnen gemeinsam mit Gruppenleitung und dem Helferteam, was sie dieses Mal unternehmen möchten. Bei schönem Wetter machen sie z.B. Ausflüge in Würzburg oder die nähere Umgebung zum Picknicken oder Eis essen. In der kälteren Jahreszeit treffen sie sich meistens in der ASB-Begegnungsstätte zu gemeinsamen Aktivitäten, wie Kochen, Backen, Basteln, Filzen, Töpfern oder Singen.110501Frauengruppe.JPG
Ein besonderes Projekt war die Teilnahme am Kunstwettbewerb "Nimm Platz". Innerhalb eines Jahres gestalteten die Frauen einen Stuhl, der anschließend in einer Ausstellung präsentiert wurde.
Die ASB-Begegnungsstätte ist barrierefrei und verfügt über zwei behindertengerechte Toiletten.
Ein ehrenamtliches Helferteam steht unterstützend zur Seite.

OBA Kino- und Spielegruppe

Die Kino- und Spielegruppe trifft sich jeden zweiten
Dienstag im Monat von 19 bi100511kinogruppe.jpgs 21 Uhr in der ASB-Begegnungsstätte.
Abwechselnd werden dort Wunschfilme angeschaut oder Spieleabende durchgeführt.
Auch wird in regelmäßigen Abständen ein Filmbesuch in einem barrierefreien Kino mit eingeplant.
Die ASB-Begegnungsstätte ist barrierefrei und verfügt über zwei behindertengerechte Toiletten.
Ein ehrenamtliches Helferteam steht bei jeder Veranstaltung unterstützend zur Seite.

Alle Termine im Überblick




Bilder von unseren letzten Ausflügen

05.10.2019 OBA Köhlermahlzeit

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Unser Herbstausflug führte uns über die sieben Berge, zu den sieben Zwergen in den Spessart nach Heigenbrücken. Gleich nach unserer Ankunft beim Wildgehege prüften wir die Barrierefreiheit der Toiletten. Die Schnellsten hatten sich schon die besten Plätze im Zelt gesichert. Wir hatten dieses Mal sogar musikalische Begleitung dabei. Einige von uns  kamen richtig in Schwung. Viele fragten sich, was es zum Essen geben würde. Der Wirt hatte Steaks und Ofenkartoffeln im Backofen zubereitet. Ob die Pilze giftig sind? Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zum Wildgehege. Da ging es ein Stück steil bergab und wir machten einfach die Augen zu. Mit Motor ging es natürlich besser. Der Hirsch ist übrigens nicht der Mann vom Reh (und auch nicht von der Lore). Wir unterhielten uns mit dem Steinbock und die Wildschweine fragten sich, was es bei uns  wohl zum Essen gegeben hatte. Die Wildschweine stecken ihre Nasen übrigens in jede Angelegenheit.  Zum Abschluss erklärte uns Robert mal wieder die Welt. Dieses Mal ging es um die Köhler und die Holzkohle, die früher im Spessart hergestellt wurde um Glas zu schmelzen. Alle waren froh, als der Vortrag zu Ende war. Dass wir wieder nach Hause mussten war nicht so toll
.

21.09.2019 OBA Lamawanderung

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Nach unserem Mittagessen in Maroldsweisach begrüßte uns Familie Dittmann auf dem Kilians-Hof. Der Lama-Papa Comte stellte sich vor und erklärte den Teilnehmern, was bei der Wanderung  zu beachten ist. Als Marcel den Comte nach Flöhen absuchen wollte, drängte er zum Aufbruch. Die Lamas gingen voran und führten uns durch den Ort zu einem Kunstprojekt. Auf die Wand eines Silos waren 10 Bilder gemalt, die alle von Kühen handeln. Die Künstler hatten versucht dabei die Stile bekannter Künstler nachzuahmen. Leider hing das Bild im Stil von dem Maler Baselitz verkehrt herum. Nach einigem Gedankenaustausch mit den Lamas waren unsere Fahrer der Meinung, dass sie in Zukunft nicht mehr fahren, sondern lieber Lamas führen wollen. Das gefiel den Lamas aber nicht so sehr und sie schubsten den Norbert und den Hans Georg in den Graben. Das fand wiederum Baldur sehr lustig. Zum Abschluss gab es bei Familie Dittmann Kaffee und Kuchen. Ilse und Norbert ließen sich dabei überreden, auch in Zukunft uns bei unseren Ausflügen ins Frankenland zu fahren.

 

05.08.2019 - 09.08.2019 OBA Mehrtagesfahrt ins Allgäu

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Die zweite Mehrtagesfahrt in diesem Jahr führte uns in die Nähe des Bodensees im grünen Allgäu. Obwohl der Wetterbericht durchwachsen war, besuchten wir als erstes Ziel die Alpspitze bei Nesselwang. Die Seilbahn brachte uns in Windeseile auf 1500 Höhenmeter. Bei bester Fernsicht genossen wir eine deftige Brotzeit mit Allem was dazu gehört. Am Abend bezogen wir dann unsere luxuriöse Unterkunft im Sporthotel Allgäuer Hof in Wolfegg-Altthann. Am Dienstag besuchten wir unsere Verwandtschaft auf dem Affenberg bei Salem. Begrüßt wurden wir von einer großen Gruppe von Störchen, die auf den Dächern mit ihren Schnäbeln herumklapperten. Die Berberaffen leben auf dem Affenberg in einem Gehege in freier Natur und lassen sich hin und wieder dazu herab, das Popcorn anzunehmen. Ein Affe bot uns sogar einen Platz auf der Bank an. Nur beim schieben der Rollstühle wollten die Affen nicht helfen. Irgendwann begann es dann ganz heftig zu regnen und wir flüchteten uns in den Pool in unserem Hotel. Mit dem Lifter war es auch den Rollstuhlfahrern möglich ins gut temperierte Wasser zu gelangen. Bestens gelaunt, trafen wir uns dann beim Abendbuffet bei dem es leider kein Popcorn gab. Am Mittwoch regnete heftig. Wir machten uns dennoch auf den Weg zur Insel Mainau am Bodensee.  Die Führung durch den einmaligen Park begann zunächst sehr feucht und unter Regenschirmen. Wir erfuhren sehr viel über die Insel, die Bäume, die Enten und die Pflanzen auf der Mainau. Vor dem Schloss sahen wir dann doch noch ein paar Sonnenstrahlen in Form von gelben und roten Blumenbeeten. Wegen dem regnerischen Wetter, waren wenige Besucher unterwegs. Wir haben dann aber doch noch einen getroffen, der ein Bild von uns machen konnte. Auch den Norbert haben wir wieder gefunden, nachdem er sich im Dickicht verlaufen hatte. Am Donnerstag weckte uns strahlender Sonnenschein. Genau das richtige Wetter für eine Schifffahrt auf dem Bodensee. Auf dem Marktplatz von Lindau versuchten drei von uns Ihre Reisekasse aufzubessern. Nachdem genug Geld beisammen war, konnten wir  zum Pfänder fahren. Der Pfänder ist ein Berg in der Nähe von Bregenz, von dem man einen wunderbaren Blick auf den Bodensee und die Alpen hat. Robert erklärte Andi und Carmen die Entstehung der Berge am Beispiel von Schokopudding. Gabi machte Bekanntschaft mit der kleinen Petra der es stinklangweilig war. Am Abend besuchten wir dann noch die Aufführung des Rigoletto auf der Seebühne in Bregenz. Es wurde nach Kräften gesungen, geweint und gestorben und Alle waren hingerissen. Schon war es Freitag und wir mussten uns auf die Heimreise machen. Auf dem Weg besuchten wir noch eine Käserei. Wir mussten uns verkleiden und erfuhren alles über die Käseherstellung. Anschließend gab es Käsespätzle und Käsebrote. An der Wand der Wirtsstube hing eine ganz flache Kuh, die beim Teeren der Straße von einer Walze überfahren worden war. Auf der Heimfahrt fanden wir einen Rollstuhlparkplatz, auf dem das Helferteam zur Erinnerung fotografiert wurde, damit keiner sagen kann, dass er nicht dabei gewesen ist. Wir freuen uns schon auf‘s nächste Mal.

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20.07.2019 OBA Ausflug Brombachsee

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Unser letzter Ausflug vor der Sommerpause führte uns wieder einmal  in die fränkische Seenplatte. Unser Mittagessen am Altmühlsee, im Bootshaus Schlungenhof konnte gleich verschlungen werden, weil wir unsere Lieblingsgerichte bereits auf der Hinfahrt vorbestellt hatten. Das nahe Seeufer und die strahlende Sonne luden uns zum Baden ein. Der goldgelbe Sand erinnerte uns an das Meer. Im Wasser waren aber viele grüne Algen. Einige von uns waren nach dem Baden ganz grün gefärbt. Vor lauter Badevergnügen, hätten wir fast das Schiff in Ramsberg verpasst. Am Himmel zogen sich bereits dunkle Wolken zusammen. Während der Rundfahrt auf dem Brombachsee gab es dann schönen Kaffee, einen  erfrischenden Platzregen und ein paar heftige Böen. Der Kapitän bat alle Passagiere auf das Unterdeck zu kommen, weil die Warnsignale am Ufer Sturmwarnung blinkten. Nachdem das Schiff aber doch nicht unter gegangen ist, erreichten wir schließlich das sichere Ufer, wo wir noch ein Gruppenfoto machten. Auf der Heimfahrt waren wir alle ganz arg müde von der Anstrengung des Tages. 

06.07.2019 OBA Ausflug zur Bundesgartenschau nach Heilbronn

 
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Mit sieben ASB-Fahrzeugen und 54 Teilnehmer/innen haben wir die Bundesgartenschau in Heilbronn besucht.
Von unserem Treffpunkt in Kist dauerte die Fahrt im sommerlichen Sonnenschein mit angeregten Gesprächen überhaupt nicht lange. Auf dem weitläufigen Gartenschaugelände erwartete uns ein buntes Programm mit vielen attraktiven Höhepunkten. Mit dem Schiff fuhren wir zunächst auf dem Neckar bis ins Zentrum des Geländes. In der alten Rederei kehrten wir zum Essen in Kleingruppen ein, da es dort sehr voll war. An vielen Stellen gab es musikalische Darbietungen, Konzerte und Kleinkunst. Zwei Clown-Damen erkannten sofort, dass Andrea Wischert die Reiseleitung der ASB-Gruppe war. Die vielen Blumen machten es schwer alle Teilnehmer im Auge zu behalten, aber es ging niemand dauerhaft verloren. Im Inzwischenwald standen so viele Bäume, dass wir den Wald leider nicht sehen konnten. Im Rosengarten haben wir Interessantes über die Zucht, die Vermehrung und den Schnitt erfahren. In der Blumenhalle warteten dann noch fleischfressende Pflanzen auf uns, jedoch ohne Erfolg. Die Zeit ging viel zu schnell vorüber, da wir uns zum gemeinsamen Kaffeetrinken verabredet hatten. Auf dem Nachhauseweg waren alle erschöpft aber zufrieden. Es war ein wirklich toller Ausflug und mit Abstand die abwechslungsreichste Gartenschau seit Langem.

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Andrea Wischert

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E-Mail

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Robert Hiemer-Krafft

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